Die Hochschule

Internationale Forschung

Förderung von Forschung, die sich mit globalen Ideen und Rechtssystemen beschäftigt

Die Bucerius Law School setzt sich für den Aufbau von nachhaltigen Kooperationen ein, die den internationalen Austausch zwischen Wissenschaftlern und Doktoranden ermöglichen sollen.

An der Bucerius Law School bilden Lehre und Forschung eine Einheit. So werden etwa die grundlegenden Forschungsgebiete in die Vorlesungen miteinbezogen und die Dozenten sehen die wissenschaftliche Diskussion mit Studierenden als Inspiration. Durch Lehrtätigkeiten im Ausland, Teilnahmen an zahlreichen Konferenzen und Forschungsaufenthalten an namhaften Institutionen erweitern die Dozenten regelmäßig ihre Kenntnisse und Kompetenzen.

Der internationale Fokus entsteht auch durch Gastdozenten von Universitäten und anderen Forschungseinrichtungen aus der ganzen Welt. Zusätzlich eröffnen diese neue, sehr vielfältige Blickwinkel auf rechtliche Fragen, die weltweit thematisiert werden. Für die internationale Rechtsausbildung an der Hochschule sind jene führenden Wissenschaftler und Praktiker eine Quelle von unschätzbarem Wert.

Gastwissenschaftler: Die Bucerius Law School heißt außerdem Wissenschaftler aus der ganzen Welt willkommen, die unsere moderne Bibliothek und das vorhandene Netzwerk nutzen möchten um ihre eigenen Forschungsprojekte voranzutreiben. Mit Stolz empfängt die Bucerius Law School Wissenschaftler aus zahlreichen renommierten Programmen, wie z.B. dem "Bundeskanzler-Stipendium für Führungskräfte von morgen" der Alexander von Humboldt-Stiftung.

In der internationalen juristischen Forschung ist die Bucerius Law School durch Forschungsaufenthalte unserer Wissenschaftler im Ausland, durch Besuche ausländischer Kollegen an der Law School und vor allem durch internationale Publikationen präsent.

Angehörige der Fakultät bringen durch die Organisation von gemeinsamen Konferenzen, Workshops und vielzähligen wissenschaftlichen Forschungs- und Lehrprojekten Kollegen aus der ganzen Welt zusammen und eröffnen so die Möglichkeit des professionellen Austauschs.

Weitere Details und Informationen finden Sie auf den Websites der einzelnen Professoren und Wissenschaftszentren.

Wenn Sie über die neuesten akademischen Entwicklungen an Bucerius Law School und in ihrem Umfeld informiert werden möchten abonnieren Sie gerne den halbjährigen Academic Newsletter. Hier informieren wir Sie regelmäßig über Updates zu laufenden Projekten und Kooperationen.

Association of Transnational Law Schools

Die Association of Transnational Law Schools fördert Studienprojekte, die sich insbesondere, aber nicht ausschließlich, vertieft mit folgenden Themen der Rechtswissenschaft auseinandersetzen:

  • Vergleich der rechtlichen und regulatorischen Aspekte im Rahmen der Globalisierung
  • die Entwicklung von transnationalem Recht
  • die internationalen Herausforderungen im Zusammenhang mit Governance

ATLAS möchte durch das Cooperative Graduate Programming (CGP) – die gemeinsame Gestaltung und Organisation von Veranstaltungen für Doktoranden - einen wesentlichen Beitrag zur Forschung und Wissenschaft leisten.

Das Herzstück der ATLAS Kooperation ist die „Agora“, eine zweiwöchige Sommerakademie für Doktoranden, die einmal im Jahr im Juni abwechselnd an einer der Partnerhochschulen angeboten wird. Durch dieses Event treffen die Doktoranden jeder Partneruniversität auf Kollegen aus vielfältigen Rechtsgebieten um Feedback zu der Arbeit anderer zu geben und eigenes zu erhalten. Das Event Agora (Gastgeber 2017 war die Queen Mary University of London, UK, 2018 findet das Programm an der American Univ. Washington College of the Law in den USA statt) hat sich der Mission verschrieben, talentierte Doktoranden auf dem Gebiet der Rechtswissenschaft zu vernetzen und zu fördern.

ATLAS gewährt keine Studienabschlüsse. Die Arbeitssprache des Konsortiums ist Englisch.

Die Agora im Juni 2016 fand unter der akademischen Leitung von Prof. Dr. Karsten Thorn an der Bucerius Law School statt. Der Schwerpunkt des Programms war „Autonomy and Law“. Der Fokus lag auf dem Zusammenspiel des Selbstbestimmungsrechts eines Einzelnen bzw. einer Personenmehrheit mit der Regulierung durch den Gesetzgeber. Was macht Autonomie aus? Worin liegt ihr Ursprung? Sollte der Gesetzgeber sich zurückhalten oder ist ein gewisser Grad an Regulierung notwendig um Autonomie sicherzustellen? Mehr als 20 Doktoranden aus 12 Ländern nahmen teil.

International
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Prof. Katharina Boele-Woelki

"Um den internationalen Forschungsstandards gerecht zu werden, ist ein regelmäßiger Austausch von Rechtswissenschaftlern unerlässlich. Unser weltweites Netzwerk bietet unseren Nachwuchswissenschaftlern und Fakultätsmitgliedern einzigartige Chancen."

Prof. Dr. Katharina Boele-Woelki
Präsidentin

 

 

Arpan Banerjee

"Mein Aufenthalt an der Bucerius Law School war sehr bereichernd. Die Hochschule ist sehr international ausgerichtet und zieht Gastwissenschaftler und -studierende aus der ganzen Welt an. Die Fakultätsmitglieder sind führende Professoren, die Verbindungen mit der Rechtspraxis unterhalten und die Studierenden sind ausgezeichnet."

 

Prof. Arpan Banerjee
Jindal Global Law School, India
Visiting Scholar & 2017-18 Alexander von Humboldt Fellow