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18.05.2017

Dissertation abgeschlossen

Alexander Brüggemeier legt Arbeit zum Europäischen Kapitalmarktrecht vor

Professor Dr. Jens Prütting, Prof. Dr. Rüdiger Veil, Dr. Alexander Brüggemeier, Prof. Dr. Mehrdad Payandeh

Am 20. März 2017 hat Alexander Brüggemeier mit einem Vortrag und anschließender Aussprache zum Thema "Beschlussfassung im Personengesellschaftsrecht und die Theorie kollektiver Entscheidungen" sein Promotionsvorhaben erfolgreich abgeschlossen. Seine Dissertation zum Thema "Harmonisierungskonzepte im europäischen Kapitalmarktrecht" wurde von Professor Dr. Rüdiger Veil betreut. Das Zweitvotum erstellte Professor Dr. Christian Bumke.

Die Regulierung der Kapitalmärkte wurde im Anschluss an die jüngste Finanzkrise umfassend reformiert. Diese Reformen sind von einer weitreichenden Harmonisierung des Kapitalmarktrechts geprägt und die Regelungsautonomie der Mitgliedsstaaten wird erheblich eingeschränkt. Auf der Grundlage der Regulierungsstrategien der Harmonisierung und des institutionellen Wettbewerbs zeigt die Dissertation auf, dass ein Zusammenhang zwischen den Regelungszielen des Kapitalmarktrechts und der Harmonisierungsintensität besteht. Sie entwickelt Harmonisierungskonzepte für die kapitalmarktrechtlichen Regelungsziele der Informationseffizienz, der Finanzmarktstabilität und der Errichtung des Kapitalbinnenmarktes.

Alexander Brüggemeier ist Absolvent der Bucerius Law School (Jahrgang 2007). Er ist wissenschaftlicher Mitarbeiter bei Professor Dr. Rüdiger Veil am Institut für Unternehmens- und Kapitalmarktrecht und Referendar am Hanseatischen Oberlandesgericht.

Foto: Anika Klafki