DEUTSCH |  ENGLISH

Beirat

Ehrenmitglieder

Rolf Hunck

Nach Abschluss der Banklehre bei der Deutschen Bank in Hamburg 1966 war Rolf Hunck bis 1970 in der Anlage- und Vermögensberatung tätig, 1970 Handlungsbevollmächtigter, 1970-1978 Abteilung Vermögensanlagen, Börsenabteilung, ab 1974 Prokurist, 1978-1981 Abteilung Vermögensanlagen, Filial- und Zweigstellenbetreuung, ab 1982 Abteilungsdirektor, 1982-1993 Leitung der Abteilung Anlage- und Vermögensberatung, ab 1986 stellvertretender Direktor und ab 1993 Direktor, 1994-1999 Mitglied der Geschäftsleitung der Deutschen Bank AG in Hamburg. Als Direktor in diesem Hauptfilialbezirk ist er für das gesamte Börsen- und Fondsgeschäft sowie für den Geschäftsbereich Privatkunden Anlagemanagement zuständig, seit 1.6.1999 Geschäftsleitung Deutsche Bank Region Nord und verantwortlich für den Bereich Private Banking, seit Dezember 2001 Mitglied des Private Banking Deutschland Executive Committee und von Mai 2002 bis 2010 Mitglied der Geschäftsleitung Deutschland Private Wealth Management. 2010 bis 2013 war Rolf Hunck Senior Executive Consultant, Deutsche Bank AG. Er ist verheiratet und hat drei Kinder.

Nach Oben

Vollmitglieder

Ulf Grensemann

Ulf Grensemann, Jahrgang 1967, ist seit über 25 Jahren im Konzern Deutsche Bank tätig. Während seines langjährigen Berufsweges in verschiedenen Geschäftsbereichen der Bank (Asset und Wealth Management, Investment Banking, Kredit- und Firmenkundengeschäft) im In-und Ausland (Singapur, Belgien, Holland, Skandinavien) hat er sich insbesondere auf das Relationship Management von institutionellen Kunden, dem Neuaufbau von Märkten sowie der Steuerung von komplexen Projekten befasst. Seit 2011 leitet er den Bereich für institutionelle Investoren im Wealth Management der Bank zu dem auch das Stiftungsmanagement gehört. Zuvor war er 6 Jahre lang bei DB Advisors für den institutionellen Vertrieb von Vermögensanlageprodukten in Skandinavien und den öffentlichen Sektor in Deutschland zuständig. Zudem leitete er das strategische Vertriebsmanagement für Europa. Ulf Grensemann ist Diplom Kaufmann mit Schwerpunkt Banking (Kath. Universität Eichstätt-Ingolstadt) und  hat 2008 seinen Executive MBA bei INSEAD in Fontainebleau, Singapur und Abu Dhabi abgeschlossen.

Nach Oben

Professor Dr. Rainer Hüttemann

Jahrgang 1963. Studium der Volkswirtschaftslehre und der Rechtswissenschaften in Bonn als Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes. 1989 1. juristische Staatsprüfung OLG Köln, 1990 steuerrechtliche Promotion in Bonn bei Prof. Dr. Brigitte Knobbe-Keuk, 1990 bis 1993 Rechtsreferendariat OLG Köln (Stagen u.a. am Bundesfinanzhof in München und in einer Steuerrechtskanzlei in Rom), 1991 Diplom-Volkswirt (Universität Bonn), 1993 Assessorexamen LJPA Düsseldorf. Von 1993 bis 1998 Wissenschaftlicher Assistent am Institut für Steuerrecht der Universität Bonn. WS 1997/1998 Habilitation an der Universität Bonn. Von 1998 bis 2004 o. Professor für Bürgerliches Recht, Handels-, Wirtschafts- und Steuerrecht an der Universität Osnabrück. 2001/2002 Dekan des Fachbereichs Rechtswissenschaften, 2002 bis 2004 Mitglied des Senats der Universität Osnabrück. 2002 Ablehnung von Rufen an die Freie Universität Berlin (Nachfolge Prof. Dr. Joachim Schulze-Osterloh) und an die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (Alfried Krupp-Stiftungslehrstuhl für Unternehmenssteuerrecht). 2004 Berufung an die Universität Bonn. Seit dem WS 2004/2005 o. Professor für Bürgerliches Recht, Handels-, Bilanz- und Steuerrecht an der Universität Bonn und Geschäftsführender Direktor des Instituts für Steuerrecht.

Nach Oben

Professor Dr. Thomas Koller

Geboren am 22.8.1953; 1972-1977 Studium der Rechtswissenschaft an der Universität Bern (Abschluss mit dem Lizentiat; summa cum laude); 1977-1980 Assistent am Romanistischen Seminar der Universität Bern; 1980-1981 Anwaltspraktikum im Kanton Luzern (1981: Anwaltspatent); 1982-1983 Direktionsassistent bei der Schweizerischen Bankgesellschaft (heute: UBS); 1983 Promotion zum Dr. iur. (summa cum laude) mit der Dissertation „Die eidgenössische Alters- und Hinterlassenenversicherung im Verhältnis zum schweizerischen Eherecht“ (ausgezeichnet mit dem Prof. Walther Hug-Preis); 1983-1987 Gerichtssekretär am Schweizerischen Bundesgericht (mit Schwergewicht der Tätigkeit im Steuerrecht); 1987-1990 Bearbeitung des vom Schweizerischen Nationalfonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung finanzierten Forschungsprojekts „Die Interdependenz zwischen Privatrecht und Steuerrecht“; 1990-1994 Assistent am Zivilistischen Seminar der Universität Bern; 1993 Habilitation (Thema der Habilitationsschrift: „Privatrecht und Steuerrecht – Eine Grundlagenstudie zur Interdependenz zweier Rechtsgebiete“, ausgezeichnet mit dem grossen Walther Hug-Preis 1998); ab April 1994 vollamtlicher Extraordinarius, ab September 1997 vollamtlicher Ordinarius für Privatrecht und Sozialversicherungsrecht, unter Berücksichtigung des Steuerrechts, an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Bern (Nachfolge Prof. Dr. Eugen Bucher); seit 2005 Vorsteher des Departements für Privatrecht. Weitere Tätigkeiten: 1994-2006 nebenamtlicher Richter bei der Eidgenössischen Alkoholrekurskommission (Spezialverwaltungsgericht mit hauptsächlich abgaberechtlichen Fällen); seit 1995 Mitglied der Fachredaktion Privatrecht der Zeitschrift „Aktuelle Juristische Praxis“ (AJP); seit 2004 redaktioneller Mitarbeiter der „Zeitschrift des Bernischen Juristenvereins“ (ZBJV). Wissenschaftliche Betätigung: Publikationen im Privatrecht, Sozialversicherungsrecht und Steuerrecht, schwergewichtig zu Fragen der Interdependenz zwischen diesen Rechtsgebieten sowie über Probleme des Gemeinnützigkeitsrechts, des Arbeits- und Mietrechts und des UN-Kaufrechts.   www.ziv.unibe.ch

Nach Oben

Professor Dr. Karl-Heinz Paqué

1975-80 Studium der Volkswirtschaftslehre an den Universitäten Saarbrücken und Kiel sowie der University of British Columbia, Vancouver (Kanada); Diplom-Volkswirt 1980 in Kiel, 1981-82 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Weltwirtschaft an der Universität Kiel, Forschungsgruppe Staat und Wirtschaft (Leitung: Prof. Roland Vaubel) 1982-83 Research Fellow am Center for Study of Public Choice, Blacksburg, Virginia, U.S.A. (Leitung: Prof. James Buchanan); Förderung durch den Deutschen Akademischen Austauschdienst, 1983-86 Wissenschaftlicher Assistent in der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Kiel (Lehrstuhl: Prof. Herbert Giersch); Promotion 1986 (summa cum laude), 1986-89 Hochschulassistent (C 1) in der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Kiel; Mitglied im Berufungsausschuss, 1990 Stipendiat der Deutschen Forschungsgemeinschaft, 1991-96 Leiter der Forschungsabteilung I Wachstum, Strukturpolitik und internationale Arbeitsteilung im Institut für Weltwirtschaft an der Universität Kiel (Nachfolge: Prof. Juergen Donges), 1995 Habilitation an der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Kiel (Lehrbefähigung im Fach Volkswirtschaftslehre); 1996 Ruf an die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (primo loco), seit WS 96/97 Professor für Volkswirtschaftslehre (C4) an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg; Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre, insbesondere Internationale Wirtschaft, seit 16. Mai 2002 MdL Sachsen-Anhalt, Mai 2002 bis April 2006 Minister der Finanzen des Landes Sachsen Anhalt, Mitglied des Bundesrates, Stellvertretendes Mitglied des Vermittlungsausschusses.

Nach Oben

Professor Dr. Peter Rawert

Jahrgang 1959. Studium der Rechtswissenschaft an den Universitäten Gießen, Mainz, Kiel und Surrey (GB). 1983 Erstes Staatsexamen. 1984 Master of Laws (University of Exeter/GB). 1985 mehrmonatiger Forschungsaufenthalt an der Harvard University (USA). 1988 Zweites Staatsexamen. 1989 Promotion an der Universität Kiel im Stiftungsrecht. 1989 Rechtsanwalt in Frankfurt/M. 1994 Notar in Hamburg. Seit 1999 Honorarprofessor (Vertragsgestaltung) an der Universität Kiel. Lehrbeauf­tragter an der Bucerius Law School, Hamburg. Ehrenamtliche Tätigkeit in zahlreichen Stiftungen. Mitglied der Aufsichtsräte der K.D. Feddersen-Gruppe, Hamburg, Mitglied der Ständigen Deputation des Deutschen Juristentages. Berufliche und wissenschaftliche Schwerpunkte im Gesellschafts-, Immobilien-, Erb- und Stiftungsrecht. Mitheraus­geber und Autor des Beck’schen Formularbuches Bürgerliches, Handels- und Wirt­schaftsrecht. Verheiratet, zwei Kinder, Amateurzauberer und begeisterter Zauber­historiker.

Nach Oben

Professor Dr. Dieter Reuter

Professor Dr. Dieter Reuter, 1940 geboren, ist vor wenigen Monaten als Ordinarius der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel emeritiert worden. Er studierte Rechtswissenschaften in Münster und Berlin. Staatsexamina legte er 1965 in Hamm und 1968 in Düsseldorf ab. 1967 wurde er mit einer Arbeit im Schnittpunkt von Familienrecht und Verfassungsrecht promoviert, 1972 für die Fächer Bürgerliches Recht, Handelsrecht und Arbeitsrecht an der Universität Bielefeld habilitiert. 1974 wurde er Ordinarius für Bürgerliches Recht, Wirtschafts- und Arbeitsrecht an der Freien Universität Berlin. 1978 bis 1985 war er in gleicher Funktion an der Universität Tübingen tätig. Von 1985 bis 2006 lehrte er als geschäftsführender Direktor des Instituts für Wirtschafts- und Steuerrecht Bürgerliches Recht, Wirtschafts- und Arbeitsrecht an der Universität Kiel. Weitere Rufe an die Universitäten Göttingen und Bielefeld hat Prof. Reuter abgelehnt. Seit 2006 ist er emeritiert. In der Kieler Zeit war er im zweiten Hauptamt Richter am OLG Schleswig. Er ist Mitglied der Joachim Jungius-Gesellschaft der Wissenschaften in Hamburg. Er war 1992 bis 1996 (Ersatz-Fachgutachter) der Deutschen Forschungsgemeinschaft. 1984 war er Gutachter (Wirtschaftsrechtliche Abteilung), 1996 Referent (Arbeitsrechtliche Abteilung) des Deutschen Juristentags. Dem Non-Profit-Recht ist Prof. Reuter als Kommentator des Vereins- und Stiftungsrecht im Münchener Kommentar zum BGB und als Autor zahlreicher vereins- und stiftungsrechtlicher Aufsätze verbunden.

Nach Oben

Dr. Andreas Richter, LL.M.

Dr. Andreas Richter, LL.M. ist Rechtsanwalt in der Sozietät P+P Pöllath + Partners in Berlin. Er studierte am Trinity College, Cambridge, legte in Hamburg sein Erstes Juristisches Staatsexamen ab und absolvierte ein Masterprogramm an der Yale Law School. Daraufhin promovierte er mit einer historisch-rechtsvergleichenden Arbeit zum deutschen und amerikanischen Stiftungsrecht. Dr. Andreas Richter ist Fachanwalt für Steuerrecht, auf die Beratung von Familienunternehmen und Stiftungen spezialisiert und veröffentlicht regelmäßig zum Stiftungs- und Gemeinnützigkeitsrecht.

Nach Oben

Professor Dr. Dr. h.c. mult. Karsten Schmidt

Karsten Schmidt, 1939 geboren, ist Inhaber des Lehrstuhls für Unternehmensrecht an der Bucerius Law School. Von 2004 bis 2012 war er Präsident der Bucerius Law School. Er studierte Rechtswissenschaften - daneben anfangs Geisteswissenschaften - in Kiel und München. Die Staatsexamina legte er 1965 in Schleswig und 1969 in Hamburg ab. 1972 wurde er mit einer gesellschaftsrechtlichen Arbeit promoviert, 1975/1976 für die Fächer Bürgerliches Recht, Handelsrecht, Gesellschaftsrecht und Zivilprozessrecht bei der Universität Bonn habilitiert. Nach einer Professur in Göttingen war er von 1977 bis 1997 Professor an der Universität Hamburg und Direktor des Seminars für Handels-, Schiffahrts- und Wirtschaftsrecht. Seit 1997 war Karsten Schmidt Professor an der Universität Bonn und Direktor des Instituts für Handels- und Wirtschaftsrecht (emeritiert 2004).Bis zur Gründung der Akademie der Wissenschaften in Hamburg war er Mitglied der Joachim Jungius Gesellschaft der Wissenschaften, Hamburg, und ist seit 2005 Seniormitglied der Akademie. Er ist Mitglied der der Academia Scientiarum et Artium Europaea, Salzburg, außerdem Honorary Fellow des Institute for Advanced Legal Studies, London, korrespondierendes Mitglied der Academia Nacional de Derecho y Ciencias Sociales, Cordoba/Argentinien sowie Mitglied im wissenschaftlichen Beirat des Instituts für Wirtschaftsverfassung und Wettbewerb (FIW), Köln. Von 1987 bis 1999 war Karsten Schmidt stellvertretender Vorsitzender und Vorsitzender der Zivilrechtslehrervereinigung, von 1988 bis 1996 Fachgutachter der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Außerdem ist er seit 1984 Mitglied des Vorstandes und seit 1986 des Kuratoriums der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius, Hamburg, sowie seit 1992 Vizepräsident des Übersee-Club, Hamburg. Er ist Herausgeber und Schriftleiter der Zeitschrift für das gesamte Handels- und Wirtschaftsrecht (ZHR), Mitherausgeber der Zeitschrift für Wirtschaftsrecht (ZIP) sowie Mitglied des Editorial Board des International and Comparative Corporation Law Journal. Er ist Verfasser von Lehrbüchern (Handelsrecht, Gesellschaftsrecht), Kommentaren und zahlreichen Aufsatzveröffentlichungen.Er ist Ehrendoktor der Universitäten Athen und Wien (2002) sowie der Leuphana (2012) und Träger des vom Hamburgischen Anwaltverein vergebenen Emil von Sauer-Preises 2005 sowie des Dr.-Günther-Buch-Preises 2009 der Buch-Gedächtnisstiftung Hamburg. 2006 wurde ihm vom Bundespräsidenten das Bundesverdienstkreuz Erster Klasse verliehen. Auslandsaktivitäten u. a. in Spanien, Griechenland, Argentinien und China.

Nach Oben