W. Rainer Walz-Preis

Das Institut für Stiftungsrecht und das Recht der Non-Profit-Organisationen der Bucerius Law School, Hamburg, vergibt für das Jahr 2008 den von der Humanistischen Stiftung, Frankfurt, neu gestifteten W. Rainer Walz-Preis. W. Rainer Walz hat das Institut als Direktor von 2002 an bis zu seinem Tode im Jahr 2006 zu einer führenden Forschungseinrichtung zu allen rechtlichen Fragen des Dritten Sektors entwickelt. Der Preis ist bestimmt für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die im Rahmen einer Abschlussarbeit eine bedeutende wissenschaftliche Leistung auf dem Gebiet des Stiftungsrechts oder sonstigen Rechts der Non-Profit-Organisatio­nen erbracht haben.

Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert und wird im Rahmen der „Hamburger Tage des Stiftungs- und Non-Profit-Rechts“ im November 2010 vergeben. Der Preis kann auch geteilt und an mehrere Personen vergeben werden. Bewerberinnen und Bewerber sollten ein akademisches oder staat­li­ches Abschlusszeugnis nachweisen. Selbstbewerbungen sind erwünscht. Der Bewerbung sind ein Exemplar der wissenschaftlichen Arbeit, welche die Grundlage für die Bewerbung bildet, ein Lebenslauf, die gutachterlichen Beurteilungen der Arbeit und ggf. Nachweise der Examina beizufügen. Das Promotions- oder Habilitationsverfahren soll im Jahre 2009 abgeschlossen werden. 

Über die Vergabe des Preises entscheidet unter Ausschluss des Rechtsweges die Leitung gemeinsam mit dem Beirat des Instituts für Stiftungsrecht und das Recht der Non-Profit-Organisationen. Wenn keine geeigneten Bewerbungen eingehen, kann von der Vergabe des Preises abgesehen werden.

Bewerbungen müssen bis zum 31. Januar 2010 beim Institut für Stiftungsrecht und das Recht der Non-Profit-Organisationen, Professor Dr. Birgit Weitemeyer, Bucerius Law School, Jungius­straße 6, 20355 Hamburg, eingereicht werden.


Preisträger 2007

Preisträger des Jahres 2007 sind Dr. Annette Happ und Dr. Reinmar Wolff, die sich jeweils über 2.500 Euro freuen durften.

Professor Dr. h.c. dres. Karsten Schmidt, Präsident der Bucerius Law School, würdigte in seiner Laudatio die prämierten Arbeiten. Er betonte, dass sowohl Dr. Annette Happ mit ihrer Dissertation "Stifterwille und Zweckänderung" als auch Dr. Reinmar Wolff mit seiner Dissertation "Der drittbestimmte Verein: Satzungsrechte Dritter zwischen Vereinigunsfreiheit und Vereinsautonomie" einen bedeutenden wissenschaftlichen Beitrag zur Weiterentwicklung des Stiftungs- bzw. Vereinsrecht geleistet haben.


Preisträger des Jahres 2007

Dr. Reinmar Wolff

Dr. Annette Happ

(weitere Informationen siehe unten)