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Weitere Veranstaltungen

Die Finanzkrise - Was bedeutet sie für Stiftungen?

Workshop in Zusammenarbeit mit der Deutschen Bank, 24. April 2009, 14.00 Uhr

Referenten und Themen:

  • Prof. Dr. Karl-Heinz Paqué, „Die Finanzkrise – Diagnose und Ausblick aus volkswirtschaftlicher Sicht“
  • Rolf Hunck, „Lehren aus der Finanzkrise für die Anlage von Stiftungsvermögen“  
  • Prof. Dr. Rainer Hüttemann, „Die Haftung des Stiftungsvorstands für Anlageverluste des Stiftungsvermögens“  
  • Prof. Dr. Birgit Weitemeyer, „Gemeinnützigkeitsrechtliche Konsequenzen der Finanzkrise für Stiftungen“  
  • Harald Spiegel, „Welcher value ist fair? Die (Finanz-)Krise in der Rechungslegung    

Teilnehmer Podiumsdiskussion:  

  • Dipl. Finanzwirt Johannes Buchna  
  • Prof. Dr. Michael Göring  
  • Jakob Nicolai  
  • Oke Petersen  
  • Jörg Schmid

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Vortrag "Corporate Social Responsibility im Dritten Sektor"

Das Institut für Stiftungsrecht und das Recht der Non-Profit-Organisationen und das Studentische Netzwerk für Wirtschafts- und Unternehmensethik (Sneep) laden ein zu einem Vortrag zum Thema

„Corporate Social Responsibility im Dritten Sektor – Unternehmerische Verantwortung nur ein Thema für die Wirtschaft?“

am Mittwoch, den 5. November 2008, um 19.00 Uhr in Raum 1.21 (Mootcourt) in der Bucerius Law School, Jungiusstraße 6, Hamburg.

Verantwortungsvolles unternehmerisches Handeln, vor allem durch die Berücksichtigung von Sozial- und Umweltzielen bei unternehmerischer Tätigkeit, ist eine Forderung, die zunächst nur an die Wirtschaft gestellt wurde. Die Frage, ob das Konzept der Übernahme sozialer Verantwortung innerhalb und außerhalb von Unternehmen auf den Dritten Sektor übertragen werden kann, beantwortet Steffen Heil, Geschäftsführer des Institut für Social Marketing in Stuttgart. Er berät schwerpunktmäßig Non-Profit-Organisationen zu CSR-Fragen und hat dabei zahlreiche Projekte im Dritten Sektor entwickelt und begleitet. Anhand von konkreten Beispielen aus seiner Beratungstätigkeit, insbesondere einem Projekt mit der Wohlfahrtsorganisation Caritas, zeigt er auf, in welchen Formen Non-Profit-Organisationen derzeit soziale Verantwortung übernehmen und welche Kooperationsmöglichkeiten sich hieraus für Wirtschaftsunternehmen bieten.

Im Anschluss an die Veranstaltung wird die Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch geboten. Wir freuen uns über Ihre Anmeldung zum Vortrag über folgenden Link: Anmeldeformular

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Diskussion: Verdeckte Gewinnausschüttung bei der öffentlichen Hand

Eine Veranstaltung der Forschergruppe Public Finance am Institut für Finanz- und Steuerrecht des Fachbereichs Rechtswissenschaften an der Universität Osnabrück (www.instfsr-os.de) in Zusammenarbeit mit der der Bucerius Law School.

Mittwoch, 15. Oktober 2008, 14.00 bis 18.00 Uhr in der Bucerius Law School, Jungiusstraße 6, 20355 Hamburg.

Vor dem Hintergrund der aktuellen Rechtsprechung ist eine grundlegende rechtspolitische Diskussion bezüglich der Behandlung verdeckter Gewinnausschüttungen bei der öffentlichen Hand entbrannt. Diese Debatte wollen wir aus Sicht der Wissenschaft aufgreifen. Wir laden Sie herzlich dazu ein, Ihr Wissen in unsere Diskussion einzubringen.  

Für Ihre Anmeldung bis zum 10. Oktober 2008 schreiben Sie bitte eine E-Mail an instfsr@uos.de.

Programm:

Begrüßungen
Prof. Dr. Birgit Weitemeyer
Institut für Stiftungsrecht und das Recht der Non-Profit-Organisationen
Audiodatei (ca. 1 MB)

Prof. Dr. Heike Jochum, Mag. rer. publ.
Forschergruppe Public Finance, Universität Osnabrück
Audiodatei (ca. 4 MB)

„Der Steuerliche Querverbund: Betriebliche Verluste – vGa oder Liebhaberei?“
Prof. Dr. Rainer Hüttemann

Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
Audiodatei Teil 1 (ca. 7 MB)
Audiodatei Teil 2 (ca. 6 MB)

„Neuregelung des steuerlichen Querverbundes im Jahressteuergesetz 2009“
Dipl.-Jur. Tim Bracksiek

Forschergruppe Public Finance, Universität Osnabrück
Audiodatei (ca. 9 MB)

“VGa bei der öffentlichen Hand und die Schranken des europäische Beihilfenrechts“
Prof. Dr. Birgit Weitemeyer

Bucerius Law School Hamburg
Audiodatei (ca. 9 MB)


Podiumsdiskussion
Moderation: Min.-Dirig. Gerd Müller-Gatermann

BMF Berlin

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Stiftungen als Instrument der Unternehmens- und Vermögensnachfolge

Workshop mit der Deutschen Bank AG am 3. Juni 2008

Nachdem das Bundesverfassungsgericht mit seinem Beschluss vom 7. November 2006 erwartungsgemäß die unterschiedliche Bewertung von Betriebsvermögen, Immobilien und land- und forstwirtschaftlichem und anderem Vermögen für die Erbschaft- und Schenkungsteuer für verfassungswidrig erklärt hat, ist der Gesetzgeber bis Ende des Jahres 2008 aufgefordert, diese Regeln zu ändern. Seit dem 11. Dezember 2007 liegt ein Kabinettsentwurf zur Reform des Erbschaftsteuer- und Bewertungsrechts vor. Danach soll Betriebsvermögen zukünftig für die Bemessungsgrundlage der Erbschaftsteuer statt mit dem Buchwert mit dem regelmäßig höheren Verkehrswert bewertet werden. Zur Entlastung der Unternehmen soll die Übertragung von Betriebsvermögen durch einen Verschonungsabschlag begünstigt werden, indem 85 % des Betriebsvermögens bei der Besteuerung außer Ansatz bleiben. Voraussetzung ist aber, dass der Betrieb über 15 Jahre lang erhalten wird und zehn Jahre lang ca. 70 % der Arbeitsplätze erhalten bleiben. Auch Grundvermögen wird entlastet, die Erben von Kapitalvermögen werden dagegen deutlich mehr Erbschaftsteuer zahlen. Zur Vermeidung von steuerumgehenden Gestaltungen ist das so genannte Verwaltungsvermögen von der Begünstigung ausgenommen.  

Die Reform der Erbschaftsteuer führt insbesondere bei den Erben von Kapitalvermögen zu deutlich höheren Belastungen, birgt in Form des Verwaltungsvermögens neuartige  Steuerfallen und schränkt die Möglichkeiten zur betriebswirtschaftlich sinnvollen Umgestaltung des ererbten Unternehmens erheblich ein. Damit geraten Alternativen wie die Stiftung in den Fokus der Nachfolgeüberlegungen. In dem Workshop wird besprochen, welche Möglichkeiten eine Stiftung für die sinnvolle Nachfolgeplanung bietet. Ist eine Stiftung als Unternehmensträgerin geeignet? Wie ist die Stiftungsorganisation einer unternehmensverbundenen Stiftung zu gestalten? Wie wirkt sich die Reform der Erbschaftsteuer auf bestehende und neu zu gründende Familienstiftungen aus?  

Bei der Frage, welche Möglichkeiten eine gemeinnützige Stiftung bietet, sind auch die Auswirkungen der ab 2009 geltenden 25 % betragenden Abgeltungssteuer auf Zinserträge zu bedenken. Steuerpflichtige, die überwiegend Einkünfte aus Kapitalvermögen beziehen und die Errichtung einer steuerbegünstigten Stiftung erwägen, können den gerade im Jahr 2007 auf 1 Mio. Euro erhöhten Sonderausgabenabzug für die Zuwendung in den Vermögensstock einer Stiftung nicht mehr geltend machen, da ein Sonderausgabenabzug im Rahmen der Abgeltungssteuer nicht mehr vorgesehen ist. Im Jahr 2008 besteht daher im besonderen Maße ein Zwang zur Steuerplanung für Stiftungen und Stifter.

Herr Henning Kley, Direktor des Private Wealth Managements der Deutschen Bank AG, Frankfurt a.M., wird aus Sicht der Praxis in das Thema einführen. Herr Prof. Dr. Reinhard Pöllath, Gründungspartner der auf Private Equity, Stiftungsrecht und Trusts spezialisierten Kanzlei P+P Pöllath + Partners, München, wird den Einsatz von Stiftungen in der Unternehmensnachfolge erörtern. Die Auswirkungen der Erbschaftsteuerreform auf die Besteuerung von Familienstiftungen wird Herr Prof. Dr. Georg Crezelius, Inhaber des Lehrstuhls für Steuerrecht an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg und der Experte für Erbschaft- und Schenkungsteuerrecht, darstellen. Prof. Dr. Anne Röthel, Inhaberin des Lehrstuhls für Bürgerliches Recht, Europäisches und Internationales Privatrecht, Bucerius Law School, Hamburg, spricht über den Einfluss der geplanten Erbrechtsreform auf Stiftungen.

Das vollständige Programm finden Sie hier...

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