Institut für Medizinrecht

Über das Institut

Herzlich willkommen auf den Seiten des Instituts für Medizinrecht (IMR) an der Bucerius Law School. Das IMR beruht auf einem Beschluss des Senates der Bucerius Law School vom 15. November 2017. Mit ihm wurde die bis dahin an der Bucerius Law School agierende Initiativgruppe Medizinrecht in ein satzungsmäßig organisiertes eigenständiges Institut umgewandelt, das mit einer Reihe starker Unterstützern aus Medizin und Rechtswissenschaft tätig werden kann.

Das Institut, das von einem interdisziplinär besetzten akademischen Beirat unterstützt wird, soll eine Basis für die gemeinsame Arbeit insbesondere zwischen Juristinnen und Juristen, Medizinerinnen und Medizinern, Ethikern und Ökonomen schaffen. Ziel ist es, ein leistungsfähiges und für alle Beteiligten ausgewogenes Recht des Gesundheitswesens mitzugestalten und die verantwortungsvolle Tätigkeit der Heilberufe vertrauensvoll zu begleiten.

In der Forschung sollen die zahlreichen Schnittstellenthemen der verschiedenen juristischen Disziplinen auch unter Einbeziehung externer Forschenden durch eine fruchtbare Zusammenarbeit vor einer eindimensionalen Betrachtung bewahrt werden. Dies bedingt ebenso eine verstärkt interdisziplinäre Durchdringung der zahllosen Fragen der Querschnittsmaterie Medizinrecht. Hier ist in erster Linie an die Kooperation mit Ärztinnen und Ärzten und medizinischen Einrichtungen, ebenso zum Beispiel aber auch die Zusammenarbeit mit Ethikkommissionen, kaufmännischem Personal medizinischer Einrichtungen oder betroffenen Patientinnen und Patienten zu denken. Promotionen im Medizinrecht werden unter anderem durch die geschaffenen Stellen gefördert und – soweit tauglich – in eine qualitativ hochwertige Schriftenreihe eingegliedert.

In der Lehre ist den Gründern daran gelegen, das faszinierende Gebiet des Medizinrechts den Studierenden der Bucerius Law School und der kooperierenden medizinischen Einrichtungen nahezubringen. Dies soll mit verschiedenen und regelmäßig interdisziplinär angelegten Lehrangeboten und durch die Möglichkeit zur Teilnahme an regelmäßigen Vorträgen und Symposien zum Medizinrecht ins Werk gesetzt werden. Zudem soll die juristische und medizinische Praxis durch Seminare für Fachanwältinnen und Fachanwälte und Medizinerinnen und Mediziner unterstützt werden.

Kontakt

Institut für Medizinrecht
Bucerius Law School
Jungiusstr. 6
20355 Hamburg

medizinrecht(at)law-school.de
Tel.: (040) 30706-151 oder
Tel.: (040) 30706-240

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Aktuelles

Aktuelle Veranstaltung

24. November 2021, 15:15-19:30 Uhr: 6. Herbsttagung / Medizinstrafrechtsabend des Instituts für Medizinrecht in Kooperation mit dem Institut für Rechtsmedizin (UKE)

Ort: Moot Court, Bucerius Law School & Online (Zoom)

Das Recht der Obduktion - Eine tragfähige und praktikable Erkenntnisgrundlage?

Die Obduktion ist mit der SARS-CoV-2-Pandemie nicht zuletzt durch den „Hamburger Weg“ als wertvolles Erkenntnisinstrument wieder verstärkt in das öffentliche Bewusstsein getreten. Gleichwohl bleibt sie eine Methode der Wissensmehrung, die in besondere Weise als eingriffsintensiv wahrgenommen wird und trotz ihres posthumen Charakters grundsätzliche Ängste bei Angehörigen zu schüren scheint.
Die Tagung nimmt die im Zuge des Forschungsprojekts DEFEAT PANDEMIcs im Rahmen des Netzwerks Universitätsmedizin erarbeiteten Erkenntnisse und Überlegungen zum Anlass, dem wenig übersichtlichen Recht der Obduktion in Deutschland nachzugehen. Die Tagung soll das medizinische Erkenntnispotential der Obduktion veranschaulichen und ein erster Schritt sein, die Debatte über das Recht der Obduktion im Grundsätzlichen und für immerhin einige der betroffenen Lebensbereiche zu fördern.
Die Tagung wird in Kooperation mit der medstra, der Fachzeitschrift für Medizinstrafrecht, veranstaltet. Sie firmiert zugleich als Medizinstrafrechtsabend des IMR, der im Mai diesen Jahres noch nicht in Präsenz veranstaltet werden konnte.


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