21.12.2018

Pssst! Die 5 Erfolgsgeheimnisse der Bucerius Law School

Unglaublich, aber wahr: Das macht die Bucerius Law School so erfolgreich!

lithian/shutterstock

Wir geben zu: "Geheimnisse", das ist ein bisschen geflunkert, denn wir gehen sehr offen damit um. Trotzdem machen die folgenden 5 Faktoren die Bucerius Law School einmalig in der deutschen Hochschullandschaft.


1. Auswahlverfahren

Das Auswahlverfahren stellt zweierlei sicher: Dass du geeignet bist, Jura zu studieren. Und dass du geeignet bist, an der Bucerius Law School mit ihren besonderen Anforderungen erfolgreich zu sein. Auf einen N.C. verzichten wir übrigens dabei vollständig, weil wir der Meinung sind, dass eine Abiturnote nichts über die Eignung für ein bestimmtes Studium aussagt. Wenn du ein gutes Abitur gemacht hast, soll das natürlich dennoch berücksichtigt werden: Deine Note fließt zu einem Drittel in das schriftliche Auswahlverfahren mit ein. Festzuhalten bleibt aber, dass du dich mit jeder Note bei uns bewerben kannst. Die Note spielt bei der Zulassung zum Auswahlverfahren keine Rolle.

Wie gut das Auswahlverfahren funktioniert, zeigen zwei Zahlen: Die Abbrecherquote an der Bucerius Law School ist verschwindend niedrig (um 5 Prozent vs. 24 Prozent im Bundesdurchschnitt). Und die Examensergebnisse sind phänomenal (80 Prozent Prädikatsexamen vs. 33 Prozent im Bundesdurchschnitt). 

Mit diesen hervorragenden Examensergebnissen müssen sich Bucerius-Absolventen keine Sorgen über ihre berufliche Zukunft machen. Sie belegen damit ein Premiumsegment im juristischen Arbeitsmarkt, das ihnen die Auswahl zwischen vielen attraktiven Karriereoptionen ermöglicht.


2. Erstklassige Betreuung 
– schon vor dem eigentlichen Beginn des Studiums

Wir wissen, wie wichtig es ist – gerade in Jura –, anständig in das Studium eingeführt zu werden. Wir haben deswegen ein Propädeutikum eingerichtet. Das Propädeutilkum ist so etwas wie ein Bootcamp. Du bekommst hier eine Grundausbildung in Jura, lernst Begrifflichkeiten und Arbeitsweisen kennen.

Wenn es dann Anfang Oktober richtig losgeht, hast du schon einen funktionierenden Werkzeugkasten an der Hand, mit dem du nun im Maschinenraum des Jurastudiums voll durchstarten kannst.

Zusammen mit einem vorbildlichen Betreuungsverhältnis von 1:25 – auf eine Professorin oder einen Professor kommen 25 Studierende – hast du damit die besten Rahmenbedingungen für ein erfolgreiches Studium. Wenn du alle Wissenschaftler, also Professorinnen und Professoren sowie die wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die auch Lehraufgaben übernehmen, zusammenzählst, kommen wir sogar auf ein Betreuungsverhältnis von 1:5! Wie sieht das anderswo aus? Lies dir den nächsten Newsletterartikel durch!

Die erstklassige Betreuung setzt sich fort bei der serviceorientierten Verwaltung. Du bist an der Bucerius Law School keine Nummer im buchstäblichen Sinne. Die Professorinnen und Professoren kennen dich in der Regel beim Namen und niemand in der Verwaltung zieht sich auf Vorschriften oder "das machen wir immer so" zurück. Jede Studentin und jeder Student sind bei uns individuelle Einzelfälle und werden auch so behandelt. In jeder Phase des Studiums – sei es die Suche nach einem Praktikumsplatz, sei es ein Studienplatz im Ausland und die Organisation des Auslandstrimesters, seien es die einmaligen Serviceleistungen der Bibliothek, die 24 Stunden am Tag und sieben Tage die Woche nutzbar ist – bekommst du besondere Services geboten. Du hast damit die Möglichkeit, dich voll und ganz auf dein Studium zu konzentrieren.

In der Lehre haben wir diesen Anspruch zusätzlich institutionalisiert: Mit unserem "Zentrum für Juristisches Lernen" (ZJL) kümmern wir uns stetig um deinen ganz individuellen Erfolg im Studium. In der "Klausurenlinik" bekommst du sogar eine 1:1 Betreuung: In Einzelgesprächen werden deine schriftliche Prüfungsleistungen analysiert und dir Hinweise gegeben, wie du dich beispielsweise in deiner persönlichen Lernstrategie verbessern kannst.

Das ZJL ist außerdem verantwortlich für dein Examensvorbereitungsprogramm, das ein externes Repetitorium (nutzen 90 Prozent aller Jurastudierenden bundesweit) überflüssig macht. Das Beste daran: Das Examensvorbereitungsprogramm kostet keine zusätzlichen Beiträge, es findet in der Hochschule statt und es wird von deinen Professorinnen und Professoren durchgeführt, die am besten wissen, wo der Schuh noch drückt.

Sollten einmal alle Stricke reißen oder die Nerven blank liegen, steht dir ein Coachingprogramm zur Verfügung, das wir erst kürzlich ausgebaut haben. 


3. Jura Plus

Das Studium an der Bucerius Law School bereitet in erster Linie intensiv auf die Erste Prüfung (Erstes Staatsexamen) vor. Nach zehn Trimestern führt es zum akademischen Titel des Bachelor of Laws (LL.B.). Doch die Ausbildung bietet mit "Jura Plus" viel mehr als "nur" juristisches Rüstzeug. Jura Plus gewährleistet eine ganzheitliche Ausbildung mit Einblicken in fachfremde Disziplinen. Auch der Digitalisierung der Rechtspraxis wird Rechnung getragen. "Jura Plus" vereint damit Theorie, Praxis und Interdisziplinarität. 

So wird der klassisch-juristische Lehrplan angereichert durch

  • ein integriertes Auslandstrimester an einer von über 90 Top-Unis weltweit,
  • ein intensives Fremdsprachenangebot,
  • einen Kompetenzpass in Interkulturalität,
  • ein Wirtschaftszertifikat der WHU – Otto Beisheim School of Management,
  • ein Studium generale zur Vermittlung von Kontext- und Orientierungswissen,
  • ein Technologiezertifikat zur Vorbereitung auf die Digitalisierung der Rechtspraxis,
  • ein Zertifikat in IP, Media & Technology Law,
  • ein Studium personale mit Angeboten zur Unterstützung der persönlichen Entwicklung der Studierenden,
  • ein Studium professionale für das frühe Kennenlernen der Praxis.


4. Netzwerk

Die Bucerius Law School ist nicht nur eine akademische Ausbildungsstätte, sondern auch eine Plattform für den wissenschaftlichen und juristisch-fachlichen Austausch – national und international. Die Bucerius Law School kann damit mit einem Netzwerk aufwarten, das zum einen positive Auswirkungen auf deine Ausbildung und deine Karrieremöglichkeiten hat, zum anderen dich ein Leben lang begleitet. 

Zum Beispiel die Zuwendungen der Freunde und Förderer: Diese sind nicht nur finanzieller Natur. Freunde und Förderer sind auch als Praxisdozenten aktiv, und sie sind intensiv in die Weiterentwicklung der Hochschule involviert. An den Absolventinnen und Absolventen der Hochschule sind die Freunde und Förderer insgesamt natürlich besonders interessiert – als potenzielle Arbeitgebende. Schon während der Studienzeit besteht die Möglichkeit für die Studierenden, im Rahmen eines Praktikums verschiedene Law Firms, Kanzleien, Unternehmen oder Organisationen kennenzulernen.

Zum Beispiel die Bucerius-Alumni: Die Absolventinnen und Absolventen der Bucerius Law School bleiben der Hochschule auch nach den Examina verbunden. Sie sind in einem Verein organisiert, dem Bucerius Alumni e.V. Über 90 Prozent der Absolventinnen und Absolventen treten diesem Verein bei. Der Verein organisiert studien- und berufsbegleitende Veranstaltungen, die die fachlichen, sozialen und kulturellen Kompetenzen von Studierenden und Alumni fördern sollen. Einmal im Jahr organisiert der Verein gemeinsam mit der Abteilung "Alumni Relations" eine hochschulinterne Absolventenmesse, an der zahlreiche Förderer der Hochschule teilnehmen und bei der Absolventinnen und Absolventen mit potenziellen Arbeitgebenden in Kontakt kommen. Und nicht zuletzt: Der Satz "Ich habe auch an der Bucerius Law School studiert" ist unter Bucerius-Absolventinnen und -Absolventen ein Türöffner – selbst wenn zwischen den Alumni zehn Jahre oder mehr liegen.

Zum Beispiel Partnerhochschulen: Im siebten Trimester heißt es für alle Bucerius-Studierenden: Ab an eine der über 90 Partnerhochschulen. Du hast damit auch die Chance an international bekannten und renommierten Hochschulen zu studieren wie der Stanford Law School, der New York University, der Oxford University oder der Cambridge University. Im Gegenzug kommen etwa 100 Studierende der Partnerhochschulen nach Hamburg an die Bucerius Law School, die den Status einer ERASMUS-Hochschule hat. Diese gegenseitige Vernetzung hat zur Folge, dass die Bucerius Law School einen sehr hohen internationalen Bekanntheitsgrad hat – höher als so manche lang etablierte juristische Fakultät in Deutschland –, mit weiteren positiven Effekten. 


5. Eine finanzkräftige Stiftung im Hintergrund

Last, but not least: Wir haben mit der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius, die die Bucerius Law School im Jahr 2000 gegründet hat und die bis heute zu den Hauptfinanciers der Hochschule gehört, eine der finanzkräftigsten Stiftungen in Deutschland im Hintergrund.

Ausschlaggebend dabei ist, dass die ZEIT-Stiftung eine langfristige Finanzierung der Hochschule garantiert, die etwas weniger als die Hälfte des jährlichen Hochschulhaushalts ausmacht. Die zweite Hälfte des Hochschulhaushalts umfassen Studienbeiträge der Studierenden (ca. 30 Prozent), Zuwendungen durch Freunde und Förderer sowie Einnahmen durch Weiterbildungsprogramme oder Vermietungen. Öffentliche Gelder nimmt die Bucerius Law School überhaupt nicht in Anspruch, das heißt, sie ist zu 100 Prozent privat finanziert, als als gemeinnützige Einrichtung aber nicht gewinnorientiert. 

Aus dieser Struktur ergeben sich hinsichtlich der finanziellen Aufstellung der Hochschule mehrere Konsequenzen:

  • Langfristige Zuwendungen durch die ZEIT-Stiftung bilden das solide finanzielle Fundament.
  • Die Studienbeiträge sind nicht kostendeckend, sondern sie werden bewusst begrenzt.
  • Verschiedene attraktive Möglichkeiten für die Zahlung der Studienbeiträge gewährleisten, dass die soziale Zusammensetzung der Studierendenschaft ausgeglichen bleibt.
  • Die Zuwendungen der "Freunde und Förderer" sind wichtiger Bestandteil des Hochschulhaushalts, ihr relativ geringer Anteil vermeidet jedoch, dass von ihnen die Existenz der Hochschule abhängt.
  • Die Hochschule baut stetig eigene Einnahmequellen aus.
  • Eine "Stiftung zur Förderung der Bucerius Law School" baut einen Kapitalstock auf. Sehr langfristig gesehen können die Erträge dieser Stiftung einmal nennenswert in den Hochschulhaushalt einfließen.