Warum Bucerius Law School?

Bucerius Law School - solide private Hochschule

Private Hochschule – und starke Stiftung

Die Bucerius Law School ist eine von der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius gegründete und von dieser Stiftung auch maßgeblich finanzierte private Hochschule, die als gemeinnützige Einrichtung aber nicht gewinnorientiert ist. Dieses besondere Modell der Hochschulorganisation und der Hochschulfinanzierung hat sich als sehr tragfähig und nachhaltig erwiesen.

Langfristige Finanzierung als Erfolgsfaktor

Ausschlaggebend dabei ist, dass die Gründerin der Bucerius Law School, die ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius, eine langfristige Finanzierung der Hochschule garantiert, die etwas weniger als die Hälfte des jährlichen Hochschulhaushalts ausmacht. Die zweite Hälfte des Hochschulhaushalts umfassen Studienbeiträge der Studierenden (ca. 30 Prozent), Zuwendungen durch Freunde und Förderer sowie Einnahmen durch Weiterbildungsprogramme oder Vermietungen. Öffentliche Gelder nimmt die Bucerius Law School überhaupt nicht in Anspruch, das heißt, sie ist zu 100 Prozent privat finanziert.

Aus dieser Struktur ergeben sich hinsichtlich der finanziellen Aufstellung der Hochschule mehrere Konsequenzen:

  • Langfristige Zuwendungen einer finanzstarken Stiftung bilden das solide finanzielle Fundament.
  • Die Studiengebühren sind nicht kostendeckend, sondern sie werden bewusst begrenzt.
  • Verschiedene attraktive Möglichkeiten für die Zahlung der Studienbeiträge gewährleisten, dass die soziale Zusammensetzung der Studierendenschaft ausgeglichen bleibt.
  • Die Zuwendungen der "Freunde und Förderer" sind wichtiger Bestandteil des Hochschulhaushalts, ihr relativ geringer Anteil vermeidet jedoch, dass von ihnen die Existenz der Hochschule abhängt.
  • Die Hochschule baut stetig eigene Einnahmequellen aus.
  • Eine "Stiftung zur Förderung der Bucerius Law School" baut einen Kapitalstock auf. Sehr langfristig gesehen können die Erträge dieser Stiftung einmal nennenswert in den Hochschulhaushalt einfließen.
Haushalt der Bucerius Law School

"Es gab von Anfang an ein Diktum von unserem Kuratoriumsmitglied Helmut Schmidt: 'Wir nehmen keinen Pfennig Staatsknete.' Das bedeutete auch, dass wir den Kauf und die Sanierung des Gebäudes zu 100 Prozent selbst finanziert haben. Gebäude und Grundstück kosteten damals 25 Millionen Mark, für die Renovierung hat die ZEIT-Stiftung noch einmal 24 Millionen Mark bezahlt"

Professor Dr. Michael Göring,
Vorstandsvorsitzender der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius

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