Abschluss des Promotionsverfahrens

Maximilian Kraus legt Arbeit über das Schicksal internationaler Schiedsverfahren in der Insolvenz des Schiedsbeklagten vor

Forschung |

Am 18. Februar 2020 hat Maximilian Kraus mit einem Vortrag und anschließender Aussprache zu Privilegien des Fiskus und der Sozialversicherungsträger im deutschen Insolvenzverfahren sein Promotionsverfahren erfolgreich abgeschlossen. Mitglieder des Prüfungsausschusses waren Professor Dr. Hermann Pünder als Vorsitzender, Professor Dr. Karsten Thorn und Professor Dr. Thilo Kuntz.

Kraus‘ Dissertation zum Thema "Das Schicksal internationaler Schiedsverfahren in der Insolvenz des Schiedsbeklagten" wurde von Thorn betreut. Das Zweitgutachten erstellte Professor Dr. Stefan Kröll.
Die Arbeit behandelt den Umgang mit dieser kaum geregelten Situation aus Perspektive des Schiedsgerichts. In klarer Abgrenzung zu den existierenden Meinungen geht sie von dem das Schiedsverfahren dominierenden Grundsatz der Parteiautonomie aus und entwickelt einen eigenständigen Ansatz einer ergebnisorientierten kollisionsrechtlichen Sonderanknüpfung. Sie ist im Mai 2020 im Nomos Verlag und in der Nomos eLibrary erschienen.

Kraus studierte Rechtswissenschaften an der Bucerius Law School. Sein Referendariat absolvierte er am Oberlandesgericht München. Er hielt promotionsbegleitend diverse Lehrveranstaltungen an der Bucerius Law School und war als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Bürgerliches Recht und Recht des Geistigen Eigentums mit Informationsrecht und IT-Recht der Ludwig-Maximilians-Universität München tätig. Seit Oktober 2019 arbeitet er als Staatsanwalt in der bayerischen Justiz.

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