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15.06.2016

Allein unter Bankern

Die Commerzbank als Arbeitgeberin für Jurist/innen

Viele junge Jurist/innen zieht es in die Rechtsabteilung von Unternehmen. Doch wie sieht der juristische Arbeitsalltag in einer Bank aus? Diese und weitere Fragen beantworteten Dr. Fenja Fehlauer und Philipp Weber am 26.05. auf Einladung des Studium professionale.Fehlauer arbeitet in der Hamburger Rechtsabteilung der Commerzbank und ist dort vor allem im Bereich Schiffsfinanzierung tätig. Weber ist Senior Counsel der Frankfurter Rechtsabteilung und hauptsächlich für Unternehmens- und Aufsichtsrecht zuständig.

Der Arbeitsalltag in Deutschlands zweitgrößter Universalbank sei sehr vielschichtig. Durch die Multikanalstrategie der Commerzbank mit ihren über 50.000 Mitarbeitern alleine in Deutschland habe man häufig wechselnde Fälle jeglicher Couleur auf dem Schreibtisch liegen. Jedoch seien die Anforderungen an die Arbeit der Jurist/innen andere als die in Kanzleien. Neben genauer Kenntnis des Unternehmens und der ständigen Wissenserweiterungen durch Fortbildungen wird von den „CoBa-Juristen“ insbesondere erwartet, juristische Sachverhalte schnell zu erfassen und die Ergebnisse prägnant und verständlich zu präsentieren. Da die „Mandanten“ fast ausnahmslos Nicht-Jurist/innen sind, sei es häufig notwendig, auch auf komplizierte juristische Fragestellungen entweder mit „ja“ oder mit „nein“ zu antworten.

Neben einem entspannten Arbeitsklima bietet die Commerzbank ihren Jurist/innen die Möglichkeit eines „Lawyer’s Exchange“ mit anderen Standorten der Bank weltweit sowie regelmäßig stattfindende Sprachkurse. Insbesondere für Studierende bietet sie Praktikums- und Referendariatsplätze, bei denen von Anfang an große Verantwortung übertragen wird.

Im Anschluss beantworteten die beiden noch die Fragen der anwesenden Studentenschaft.

Pablo Cardenal (Student)