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18.12.2015

Arbeiten in – Nairobi? Washington, D.C.? Genf?

Karrierewege in internationalen Organisationen.

Es müssen ja nicht immer die klassischen Berufe sein – Richter, Rechts- oder Staatsanwalt. Wie das Studium professionale mit einem Vortrag über „Karrierewege in internationalen Organisationen“ aufzeigt, ergeben sich für Juristen auch in internationalen Organisationen äußerst spannende Möglichkeiten. Diesen Eindruck hatten wohl auch die vielen Studierenden, die Susanne Schmidt vom „Büro Führungskräfte Internationale Organisationen“ am 26. November 2015 bei ihrem Vortrag über Karrierewege in internationalen Organisationen zuhörten.

Die Präsentation machte deutlich: Die Zahl an internationalen Organisationen und entsprechenden Arbeitsmöglichkeiten ist riesig. Daher fokussierte sich Schmidt in ihrem Vortrag insbesondere auf die Vereinten Nationen und die Europäische Union, die jedes Jahr eine große Anzahl von Juristen einstellen. Sie führte die Studierenden durch den Bewerbungsdschungel und erklärte, wie man am besten im Gebiet der internationalen Organisationen Fuß fassen kann: entweder über Praktika, die zum Beispiel über das Mercator-Kolleg oder das Carlo-Schmid-Programm finanziert werden können, oder über Einstiegsprogramme, mit denen man in die Datenbanken der jeweiligen Organisation „verbeamtet“ wird. Hierbei stellte sie insbesondere das „Junior Professional Officer“ und das „Young Professionals Program“ vor. Neben hilfreichen Internetadressen gab es weitere Insider-Tipps, z.B. auch neben der Universität mit dem Erlernen und Vertiefen von Sprachen weiterzumachen und seinen Lebenslauf von Anfang an so auszugestalten, dass sich hieraus ein eindeutiges Interesse an interkultureller und internationaler Arbeit ergibt. Am Ende zeigte sie als Beispiel über die möglichen Einsatzbereiche in internationalen Organisationen ein Video des „United Nations Development Program“, das die spannenden und herausfordernden Tätigkeiten in diesem Feld nochmals eindrucksvoll darstellte. Spätestens hier war bestimmt bei allen Zuhörern das Interesse geweckt, zumindest mal ein Praktikum in diesem Bereich auszuprobieren.

Nach dem Vortrag hatten die Studierenden Gelegenheit, noch einige Fragen dazu zu stellen, wie man die Weichen für eine Karriere in internationalen Organisationen am besten stellt. Zum Abschluss konnte die Studierenden gemeinsam bei Brezeln und Wein, gesponsert von der Fachgruppe Völker- und Europarecht des Alumni e.V., von einer möglichen Karriere als UN-Generalsekretär schwärmen.

Isabella Naujoks, studentische Hilfskraft