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16.04.2018

Big Law & Legal Tech – ein Beitrag aus dem Bucerius Law Journal

Ein Beitrag von Dr. Hariolf Wenzler, Chief Strategy Officer für die deutschen und österreichischen Büros von Baker McKenzie und zudem Präsident der European Legal Technology Association (ELTA).

A. Herausforderung

Selten waren die Zeiten für große Anwaltskanzleien so spannend, so herausfordernd und gleichzeitig so chancen- und risikoreich wie im Hier und Jetzt.

Aus dem Blickwinkel eines archetypischen Unternehmers (oder einer Unternehmerin) lesen sich die Begriffe „herausfordernd“ und „chancenreich“ wie gemacht für die DNA des Entrepreneurs: Erobern neuer Märkte und Mandanten, neue Möglichkeiten der Geschäftsentwicklung und neue Ertragsquellen.

Aus dem Blickwinkel eines archetypischen Juristen (oder einer Juristin) lesen sich die Begriffe „spannend“ und „risikoreich“ wie ein Angriff auf das bewährte Geschäftsmodell, auf eine stabile Ordnung, wie eine Bedrohung des Status Quo mit der Folge von Unsicherheit und Angst vor dem Verlust der eigenen Komfortzone, die mitschwingt.

Die Partnerinnen und Partner und damit Entscheidungsträger in großen Sozietäten sind beides: Juristen und Unternehmer. Und auch der Rest ist nicht so einfach: die „Komfortzone“ ist oft ein 12- bis 16-Stunden-Arbeitstag unter hoher Anspannung in komplexen und komplizierten Mandaten, hinzu kommt das Entwickeln und Gewinnen von Mandatsbeziehungen, gestiegene Erwartungen an Profitabilität, an die Führung eines Teams und die erwartete „Sichtbarkeit im Markt“ in Form von Vorträgen und Veröffentlichungen.

Und jetzt auch noch Legal Tech…

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