„Künstlich intelligenter Jurist“ bekommt BigLaw-Job

BigLaw-Associates von heute müssen nicht mehr nur das Outsourcen der juristischen Arbeit fürchten, es scheint als ob sie in der Zukunft auch mit künstlicher Intelligenz konkurrieren werden.

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BigLaw-Associates von heute müssen nicht mehr nur das Outsourcen der juristischen Arbeit fürchten, es scheint als ob sie in der Zukunft auch mit künstlicher Intelligenz konkurrieren werden.
Die Großkanzlei Dentons und einige weitere amerikanische Kanzleien investieren gerade in die Ausbildung von Ross, einem sogenannten“ künstlich intelligenten Juristen“, welcher von Studenten der Universität Toronto entwickelt wurde.

Das Verblüffende: Ross lernt durch seine Erfahrungen, ganz genau wie ein Anwalt in einer Kanzlei. Er analysiert und versteht rechtliche Zusammenhänge und erweitert sein Wissen durch Fragen und Feedback. Er durchsucht Dokumente und Rechtsprechungen und bietet Antworten auf juristische Fragestellungen. Sobald Ross sein erstes Rechtsgebiet, Insolvenzrecht, beherrscht, soll sein Wissen auf weitere Bereiche ausgeweitet werden.

Auch das Bucerius Center on the Legal Profession beschäftigt sich auf seiner 5. Herbsttagung „Mensch vs. Maschine?” mit dem Thema künstliche Intelligenz. Kyla Moran, Senior Consultant, Watson Industry Leadership, und Dr. Stefan Mueck, Executive Consultant Software Group Services, IBM, beleuchten in ihrem Vortrag “Cognitive Computing: IBM Watson from Game Shows to Professional Services” die Auswirkungen von Ross & Co. auf die die Zukunft juristischer Arbeit.

<link http: herbsttagung.bucerius-clp.de _blank external-link-new-window external link in new>Zur Conference Website der 5. Herbsttagung

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Brünjes, Julia

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