Bucerius Law School gewinnt bei den Digital Awards 2019 in der Kategorie "Innovationspreis"

Die Bucerius Law School überzeugte mit ihren innovativen Lernmethoden, wie z.B. das digitale Fallbuch, Videokorrekturen der Klausuren und die Möglichkeit zur Erlangung eines Technologiezertifikats und einem Zertifikat in IP, Media & Technology Law sowie das Summer Program zu Legal Technology and Operations.

Unter dem Namen Digital Study fand – gemeinsam organisiert vom Startup LEX superior, vom Bundesverband rechtswissenschaftlicher Fachschaften (BRF) sowie von ELSA Deutschland 2019 – zum ersten Mal eine bundesweite Umfrage unter Studierenden, Referendarinnen und Referendaren, rechtswissenschaftliche Fakultäten und Justizausbildungsbehörden zum Thema Digitalisierung in der juristischen Ausbildung statt.

Unterteilt in die Bereiche Digitalisierung in der Lehre, E-Learning-Angebote sowie Haltung zu einer möglichen Digitalen Prüfung wurde abgefragt, wo Universitäten und Ausbildungsgerichte in Sachen Digitalisierung stehen, was geplant ist und welcher Handlungsbedarf im Einzelnen besteht. An der Studie haben insgesamt über 2.600 Studierende und Referendarinnen und Referendaren aus ganz Deutschland teilgenommen.

Die Ergebnisse der Studie wurden am 4. Dezember 2019 im Rahmen der Legal Revolution, einer der bedeutendsten Messen Europas bezüglich Legal Innovation und Legal Tech, in Frankfurt am Main präsentiert. In diesem Rahmen wurden auch die von den Partnern aufgrund der Studienergebnisse prämierten Digital Awards 2019 verliehen.

Die Bucerius Law School überzeugte die Jury dabei durch die besonders vielen innovativen Lernmethoden, wie z.B. das digitale Fallbuch, Videokorrekturen der Klausuren und die Möglichkeit zur Erlangung eines Technologiezertifikats und einem Zertifikat in IP, Media & Technology Law sowie das Summer Program zu Legal Technology and Operations.

Meinhard Weizmann, Geschäftsführer der Bucerius Law School, nahm stellvertretend für die Beteiligten den Digital Award 2019 in der Kategorie „Innovationspreis“ entgegen.

Weizmann sieht in dem Preis „einerseits die Anerkennung unseres bisherigen Engagements und andererseits die Bestätigung dafür, dass wir mit der Digitalisierung der grundständigen, juristischen Lehre und dem Bereitstellen neuer Lernangebote auf dem richtigen Weg sind.“

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Das digitale Fallbuch kommt dabei seit Januar 2018 als Teil des Examensvorbereitungsprogramms zum Einsatz. Wöchentlich kann ein neuer aktueller Fall aus der Rechtsprechung gelöst werden. Das Konzept ermöglicht den Studierenden, sich interaktiv durch eine geführte Lösung „zu klicken“. Sie bekommen Fragen gestellt, um den Sachverhalt zu erfassen, das Gesetz zu lesen und zu analysieren. Ergänzt wird die geführte Lösung durch Zusatzmaterialen (Gesetzestexte, Videos, Urteilsauszüge, Quiz).

Die Videokorrektur stellt einen seit April 2018 eingesetzten Modus zur Korrektur von Examensübungsklausuren an der Bucerius Law School genutzt. Statt einer konventionellen Korrektur mit Randbemerkungen und einem abschließenden Votum, erhalten die Studierenden eine Videodatei. In dieser ist die Bildschirmaufzeichnung des Korrektors oder der Korrektorin zu sehen, während diese(r) die gescannte Klausur des Kandidaten oder der Kandidatin durchgeht. So kann individueller auf Stärken und Schwächen einer Fallbearbeitung eingegangen werden, es werden auch weniger „kern-juristische“ Optimierungsmöglichkeiten aufgezeigt und das Gefühl für die Klausurtaktik wird gestärkt.

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