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04.11.2018

Christopher Weuthen legt Arbeit zum europäischen Arbeitszeitrecht vor

Das dritte Geschlecht im Arbeitsleben

Am 29. Oktober 2018 hat Christopher Weuthen mit einem Vortrag und anschließender Diskussion zum Thema "Das dritte Geschlecht im Arbeitsleben" seine Promotion erfolgreich abgeschlossen. Seine Dissertation zum Thema "Die arbeitszeitrechtliche Bewertung des Bereitschaftsdienstes durch den EuGH – Wirksamer Arbeitnehmerschutz oder Blockade flexibler Arbeitszeitgestaltung?" wurde von Professor Dr. Matthias Jacobs betreut. Das Zweitgutachten erstellte Professor Dr. Rolf Wank.

In seiner Dissertation untersucht Weuthen die Grundlagen und Charakteristika des Bereitschaftsdienstes im nationalen, internationalen und supranationalen Recht und hinterfragt, ob die Judikate des EuGH zur arbeitszeitrechtlichen Qualifizierung des Bereitschaftsdienstes überzeugen können. Zudem zeigt er Möglichkeiten zu einer sach- und interessengerechten arbeitszeitrechtlichen Bewertung derartiger Dienste auf.

Herr Weuthen absolvierte sein Studium an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und war anschließend als wissenschaftlicher Mitarbeiter an den Düsseldorfer Standorten der arbeitsrechtlichen Sozietäten Kliemt & Vollstädt sowie vangard Arbeitsrecht tätig. Er absolviert derzeit sein Referendariat im Bezirk des Oberlandesgerichts Düsseldorf.

Mehr erfahren über Promotion und Habilitation an der Bucerius Law School.