Das Bucerius Alumni Mooting Center stellt sich vor

Zum 15. Februar 2020 hat das von dem Bucerius Alumni e.V. geförderte Bucerius Alumni Mooting Center seine Arbeit aufgenommen.

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Das Bucerius Alumni Mooting Center wurde letztes Jahr durch den Bucerius Alumni e.V. initiiert und hat in den letzten Wochen – trotz der leider zahlreich abgesagten Moot Courts – die Arbeit aufgenommen. Laura Vogt und Leonie Lentner (beide aus dem Jahrgang 2014) unterstützen das Center als wissenschaftliche Mitarbeiterinnen. Angegliedert ist das Mooting Center dabei an den Lehrstuhl von Prof. Dr. Boele-Woelki.

Idee eines Mooting Centers

Die Idee eines eigenen Mooting Centers für die Hochschule stand schon länger im Raum. Magdalena Göbel, Mitglied des Beirats des Centers und ehemalige Geschäftsführerin des Bucerius Alumni e.V erläutert: „Die Idee eines Mooting Centers an der Bucerius Law School war nicht neu. Vielmehr reifte der Wunsch, das Know-How ehemaliger Mooties zu bündeln und Mooting fest als Praxisteil der juristischen Ausbildung zu etablieren bereits seit mehreren Jahren heran. Mit jedem neuen Moot Court, der an der Bucerius Law School ein Team fand und jedem weiteren Pre-Moot, der von Studierenden für Mooties aus ganz Deutschland organisiert wurde, wurde die Überzeugungskraft derjenigen, die das Center ins Leben rufen wollten, größer. Ich freue mich ungemein darüber, dass dieser Wunsch nun Realität geworden ist, denn ich halte das Mooting Center für eine ausgezeichnete Möglichkeit, um auf der einen Seite die Teams, Coaches und Organisator:innen durch auf sie zugeschnittene Inhalte zu unterstützen und auf der anderen Seite, die Kunst der Verhandlungsführung in das Curriculum des Jurastudiums zu integrieren." Die Möglichkeit dieses Projekt Realität werden zu lassen, verdankt die Bucerius Law School ihrem Bucerius Alumni e.V., der auf dem letztjährigen Alumni Dinner die großzügige Anschubfinanzierung verkündete.

Die Aufgaben des neuen Centers

Das Bucerius Alumni Mooting Center soll die Hochschul-Teams nicht in ihrer inhaltlichen Arbeit, sondern vor allem administrativ und strategisch entlasten. Die Einrichtung des Centers ist nicht zuletzt eine Reaktion auf die Entwicklung, dass die Mooting Wettbewerbe weltweit stetig professioneller werden und das Niveau immer weiter steigt. Damit sich die Teams und Coaches der Hochschule auch in Zukunft primär auf die inhaltliche Arbeit konzentrieren können, unterstützt das Center die Teams bei der Teilnahme an den gegenwärtig 11 Wettbewerben etwa durch die Organisation von Rhetorikseminaren sowie Einführungsveranstaltungen für neue Coaches. Geplant sind zudem Guidelines für dieTeilnehmer, etwa zum Thema Finanzierung/Abrechnung, Nutzung von Hochschulressourcen sowie Öffentlichkeitsarbeit und Teilnehmerfindung – damit soll die Organisation der Teilnahme selbst zwar bei den entsprechenden Teams bleiben, die bestehenden Ressourcen und Möglichkeiten jedoch gebündelt und damit zugänglicher gemacht werden.

Weiterhin ist das Center als neuer Verknüpfungspunkt für alle Fragen, Erfahrungen und Erlebnisse rund um die Moot Courts an der Hochschule tätig. Die Hoffnung ist, so sowohl best practices als auch schlechte Erfahrungen, Kontakte und Input mit allen Teams zu teilen, um insbesondere auch das enge Netzwerk der Hochschule mit den Förderern und Alumni effektiv zur Vobereitung auf die Wettbewerbe nutzen zu können. Schließlich soll auch die Sichtbarkeit der Moot Courts an sich, sowie der beachtlichen Teamerfolge, im Campusalltag gesteigert werden. Dazu wird nicht zuletzt die Präsenz der Wettbewerbe auf der Website ausgebaut und zentralisiert.

Ansprechpartner für Interessierte

Das Bucerius Alumni Mooting Center fungiert als erster Ansprechpartner für Studierende und Förderer. Allen, die Interesse an einer Teilnahme an oder Förderung eines Moot Courts haben, soll eine zentralisierte Anlaufstelle geboten werden. Erreicht werden kann das neue Center deshalb immer unter mooting(at)law-school.de.

Hamburg