Die US-amerikanische SEC

Vortragsabend des IUKR mit Professor Arthur Laby am 11. Dezember 2019

IUKR / Privatrecht II / Forschung |

Am 11. Dezember 2019 veranstaltete das Institut für Unternehmens- und Kapitalmarktrecht (IUKR) einen Vortragsabend zur US-amerikanischen Securities and Exchange Commission (SEC). Professor Dr. Thilo Kuntz, LL.M. begrüßte als geschäftsführender Direktor des Instituts Professor Arthur Laby. Dieser lehrt an der Rutgers Law School in den USA und ist dort Co-Director des Rutgers Center for Corporate Law and Governance. Laby ist nicht nur ausgewiesener Experte insbesondere im Investmentrecht, sondern verfügt außerdem über 10 Jahre praktische Erfahrung als Mitarbeiter der SEC, zuletzt als Assistant General Counsel.

Die SEC – ob als "900 pound gorilla" gefürchtet oder als "paper tiger kritisiert – prägt das  Geschehen an den US-amerikanischen Kapitalmärkten auf einzigartige Weise. Laby eröffnete den Abend mit der institutionellen Organisation der Behörde und erläuterte dabei insbesondere die spannenden Zusammenhänge zwischen Regierungspolitik und der Behördenarbeit. Im Anschluss kamen die verschiedenen Regulierungsfelder und -strategien der SEC zur Sprache. Um die internationalen Beziehungen der SEC zu beleuchten, berichtete er von seiner Arbeit im Office of International Affairs der SEC. Für die Hörer spannend waren insbesondere der besondere Umgang der SEC mit ausländischen Emittenten und die Zusammenarbeit mit ausländischen Behörden. Laby schloss den Vortrag mit Einblicken in die Durchsetzungsstrategien der SEC und den Rahmenbedingungen zur extraterritorialen Durchsetzung nationaler Regelungen der Behörde.

Den Vortragsabend besuchten Personen aus der Praxis, Forscherinnen und Forscher sowie Studierende und Alumni. Im Laufe des Abends entwickelte sich ein offenes und höchst informatives Gespräch über die verschiedenen Facetten der SEC.

Max Winterhalder, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl Privatrecht II

Hamburg