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13.03.2015

Dissertation abgeschlossen

Evelyn Woitge legt Arbeit zur kollisionsrechtlichen Wählbarkeit nichtstaatlicher Regelwerke im EU-Recht vor.

V.l.n.r.: Professor Dr. Anne Röthel, Evelyn Woitge, Professor Dr. Christian Bumke, Professor Dr. Birgit Weitemeyer

Am 21. Januar 2015 hat Evelyn Woitge ihr Promotionsverfahren mit einem Vortrag und der anschließenden Aussprache zum Thema „Der Status von Kindern ausländischer Leihmütter in Deutschland“ erfolgreich abgeschlossen. Ihre Dissertation mit dem Titel „Die Wählbarkeit nichtstaatlichen Rechts im Recht der Europäischen Union“ wurde von Professor Dr. Anne Röthel, Inhaberin des Lehrstuhls für Bürgerliches Recht, Europäisches und Internationales Privatrecht, betreut.

In ihrer Arbeit befasst sich Evelyn Woitge mit der kollisionsrechtlichen Wählbarkeit von Regelwerken des europäischen Vertragsrechts wie dem Draft Common Frame of Reference und dem Entwurf eines Gemeinsamen Europäischen Kaufrechts, die im EU-Recht insbesondere dem Einfluss europäischer Grundfreiheiten und Grundrechte unterliegt. Sie kommt zu dem Ergebnis, dass das pauschale Verbot der Wählbarkeit nichtstaatlichen Rechts als kollisionsrechtliche Verweisung im europäischen Rechtsverkehr nicht aufrechterhalten werden kann.

Evelyn Woitge studierte Rechtswissenschaften an der Bucerius Law School und an der University of Sydney. Ihr Referendariat absolvierte sie in Hamburg. Sie war promotionsbegleitend als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl von Professor Dr. Anne Röthel tätig und arbeitet seit 2014 als Rechtsanwältin in Berlin.