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18.12.2015

Dissertation abgeschlossen

Henning Rogler legt Arbeit zum Gesellschafterdarlehensrecht vor.

V.l.n.r. Professor Dr. Florian Faust, Henning Rogler, Professor Dr. Dr. h.c. mult. Karsten Schmidt, Professor Dr. Paul Krell.

Am 3. November 2015 hat Henning Rogler mit einem Vortrag zum Thema „Das Angehörigenschmerzensgeld – zivilrechtliche Haftung für seelischen Schmerz zwischen Rechtsdogmatik und Rechtspolitik“ seine Promotion erfolgreich abgeschlossen. Seine Dissertation mit dem Titel „Die Subordination anteilsgestützter Unternehmenskredite. Eine Untersuchung zur Treuhand am Gesellschaftsanteil im Schnittfeld von Kreditsicherungs-, Gesellschafts- und Insolvenzrecht“ wurde von Professor Dr. Dr. h.c. mult. Karsten Schmidt betreut. Das Zweitgutachten erstellte Professor Dr. Rüdiger Veil.

In seiner Arbeit befasst sich Henning Rogler mit den insolvenzrechtlichen Wirkungen von Unternehmenskrediten, die mit Gesellschaftsanteilen besichert sind. Er untersucht die Frage, inwieweit sich die insolvenzrechtliche Subordination eines solchen Kredits bei Treuhandgestaltungen abwenden lässt. Ausgehend vom Zweck des Gesellschafterdarlehensrechts und der Rechtsprechung zu anteilsgestützten Krediten entwickelt er einen eigenen Vorschlag zur Lösung der Nachrangproblematik.

Henning Rogler hat an der Bucerius Law School (Jahrgang 2006) und an der Georgetown University in Washington, D.C. studiert. Von 2011 bis 2014 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl von Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Karsten Schmidt. Derzeit absolviert er sein Referendariat am Hanseatischen Oberlandesgericht Hamburg.