Gewohnt – ungewohnt: Das war das International Exchange Program 2019

Jedes Jahr ab Herbst das gleiche Prozedere wie im vorherigen Jahr? Fast! Denn das kürzlich zuende gegangene International Exchange Program erhielt neuen Schwung: durch neue Dozenten, eine besondere Konferenz in internationaler Rechtsvergleichung und ein neues Rahmenprogramm.

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Ab September wehte nach kurzer Sommerpause wieder internationaler Wind an der Bucerius Law School. 90 internationale Gaststudierende von 53 Partneruniversitäten belebten den durch die Trimesterferien ruhig gewordenen Campus. Nach nur wenigen Tagen in Hamburg wurden bereits Teamqualitäten und Orientierungssinn der Gäste getestet. Als so gennante "Kiezpiraten" oder "Pfeffersäcke" erkundeten die Internationals in bunt zusammengestellten Gruppen die schönsten Ecken der Hansestadt und konnten sich untereinander besser kennenlernen, bevor das akademische Programm startete.

Auch in 2019 wurde ein gewohnt qualitativ hochwertiges Studienprogramm geboten. Die Teilnehmer*innen konnten ihren Stundenplan aus 23 unterschiedlichen Kursen aus dem internationalen und vergleichenden Wirtschaftsrecht zusammenstellen. Ganz frisch dabei war Prof. Dr. Linda Kuschel, die einen Kurs in "Comparative Copyright Law" angeboten hat. Ebenfalls neu waren die Praktiker Dr. Maximilian Elspas und Dr. Sebastian Rohrer von der Kanzlei Beiten Burkhardt, die in diesem Jahr den Kurs "Energy Law" übernommen haben. Erstmalig fand unter der Leitung der Präsidentin Prof. Dr. Boele-Woelki in Zusammenarbeit mit IACL (International Academy of Comparative Law) die "Comparing Comparisons Conference" statt, in der Studierende des Kurses "Comparative Law Methodology" vorstellten wie verschiedene Rechtssysteme dieselben Probleme lösen.

Wöchentlich angebotene Events bzw. Exkursionen lockerten den Stundenplan auf. Der Fokus wurde hier vor allem auf integrative Veranstaltungen gelegt. Neue, ungewöhnliche Formate wie das "Speed-Chat Lunch" mit den wissenschaftlichen Mitarbeitern, die Game Night mit deutschen Buddies in der Coffee Lounge oder eine große Weihnachtsbackaktion für einen guten Zweck in der Mensa kamen bei Gästen wie Einheimischen gut an. Selbstverständlich gab es auch Städtetrips und Führungen durch die Hamburger Museenlandschaft sowie das traditionelle International Dinner, bei dem Speisen aus den Heimatländern verköstigt wurden.

A propos internationale Gerichte: Die Vielfalt der insgesamt 24 Nationen wurde zum Anlass genommen, für die Dauer des Austauschprogramms einmal pro Woche "Mensa International" zu feiern. Von Oktober bis Dezember zauberte Chefkoch Udo Klein jeden Donnerstag ein Gericht aus der Heimat der Internationals auf die Teller… und ein glückliches Lächeln in die Gesichter aller.

Lena Johannes (Program Manager International Office)

Lesen Sie abschließend noch ein von Michael Squires (Austauschstudent 2019 und Studierendenvertreter) verfasstes Gedicht:

Guten tag, moin, hello to you all
What a semester it has been this fall
Better than any one of us could reckon
When it all began on September second

Hamburg was seen by foot, bus and boat,
Then on to classes, time to take note,
90 new students together, oh what fun,
After orientation it was time for week one,

After a while, we’d all got settled in,
That’s when the fun could really begin,
International dinner, buddies and food platters,
Somebody made really good cheese and crackers,

The first exams were finished by October 24,
Once we’d all become experts in German law,
After so much hard work, time for a break,
But time away from Hamburg makes a heart ache,

Back second half, even bigger and better,
Let’s just not talk about Hamburg weather,
Game night, cookie bakery and gluhwein party,
A semester together that’s been delightful and hearty,

We’ve all enjoyed ourselves ever so much,
So, always remember to stay in touch
Just like exams, my rhyme comes to an end
Over to Evelyn, take it away my friend…

Hamburg