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11.12.2017

Mensch und Arbeit im Zeitalter von künstlicher Intelligenz und Robotik

Diskussion über die Erwartungen an Arbeit im digitalen Zeitalter

Am 29. November 2017 fand die elfte Bucerius Lab Lecture im Auditorium der Bucerius Law statt, die von der ZEIT-Stiftung in Kooperation mit dem Studium generale der Bucerius Law School organisiert wird. Die Diskussion war die zweite Veranstaltung der diesjährigen Veranstaltungsreihe "Leere Fabriken – volle Strände? Mensch und Arbeit im digitalen Zeitalter".

Nach einer kurzen Einführung von Daniel Opper, Verantwortlicher für das Projekt Bucerius Lab Lecture, gab Professorin Dr. Jutta Allmendinger, Professorin für Bildungssoziologie und Arbeitsmarktforschung an der Humboldt-Universität Berlin, einen Einblick in die Erkenntnisse ihrer groß angelegten Vermächtnisstudie und stellte Thesen im Hinblick auf die Auswirkungen der Digitalisierung auf die Arbeit und das Verhalten der Menschen auf. Sie glaubt, dass die Gesellschaft selbstbestimmt entscheiden solle, wann und wie viel Technik sie vertragen könne und sich nicht nur von der Technik steuern lassen solle.

Im Anschluss moderierte Jan Ehlert, Reporter beim NDR, eine Diskussion zwischen Allmendinger und Professor Dr. Jochen Steil, Professor am Institut für Robotik und Prozessinformatik der Technischen Universität Braunschweig. Steil vertrat dabei die These, dass die Robotik noch nicht so weit fortgeschritten sei, wie viele glauben und dass viele Ängste unbegründet seien. Zudem waren sich die Referenten einig, dass Roboter nicht nur ersetzen, sondern die Fähigkeiten von Menschen auch ergänzen könnten. Im Anschluss stellten sich Allmendinger und Steil den Fragen des Publikums zur Unterschätzung von Robotern, den Anforderungen an digitale Fähigkeiten von Absolventen und den gläsernen Menschen. 

Franziska Mauritz, Studentin