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09.11.2017

On the crime of being an investigative journalist

Amnesty International Hochschulgruppe organisiert Veranstaltung mit ukrainischem Investigativjournalisten

Am 25. Oktober 2017 veranstaltete die Amnesty-Hochschulgruppe (HSG) der Bucerius Law School zusammen mit der Hamburger Stiftung für politisch Verfolgte eine Veranstaltung zum Thema „On the crime of being an investigative journalist“. Redner war der ukrainische Journalist Aleksej Bobrovnikov, der sich nach seiner Flucht aus seinem Heimatland in Hamburg aufhält.

Nach einer Begrüßung durch die Präsidentin Professor Dr. Dr. h.c. mult. Katharina Boele-Woelki sowie die der Vorsitzenden der Amnesty-HSG, Maike Middeler, begann Bobrovnikov seinen Vortrag. Ziel dessen war es einerseits, den Zuhörern die Hintergründe des Konfliktes in der Ukraine näherzubringen. Andererseits sollte das Publikum weitere Informationen bezüglich der Motivation zur Tätigkeit als Investigativjournalist und die damit einhergehenden Nebeneffekte erhalten.

Die lebendige Präsentation begann damit, dass Bobrovnikov mittels Bildern, die er selbst in der Konfliktzone des Donbass geschossen hatte, ein interaktives Gespräch mit dem Publikum begann. Hierdurch erhielt das Publikum die Möglichkeit, die eigene Einschätzung der Situation zu überprüfen. Im weiteren Verlauf des Abends wurde ein tiefgehender Einblick in Ursachen, Voraussetzungen, Folgen und mögliche Lösungen für den Konflikt in der Ukraine geliefert. Dabei vermochte Bobrovnikov durch die Verbindung von persönlichen Geschichten und objektiven Fakten ein Bild zu kreieren, welches dem Zuhörern ein prägnantes Bild der Situation lieferte. Das Ende seines Vortrages bildete ein kurzer Überblick über die Motive, welche ihn dazu bewegt hatten, als Investigativjournalist tätig zu werden.

Anschließend gab es für das Publikum noch die Möglichkeit, Bobrovnikov Fragen zu stellen. Hierbei entstanden weitere faszinierende Unterhaltungen zur Motivation des Konfliktes, möglichen Lösungen sowie seinem persönlichen Lebensgang und einem kurzen Ausblick in die Zukunft. 

Der informative und unterhaltsame Abend schloss mit der Möglichkeit, die aufgeworfenen Fragen bei Brezeln und Wein weiter zu diskutieren.

Christoph Ludwg, Student