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05.03.2018

President's Table im Anglo-German Club

Ein "Gesamtkunstwerk" - dieses Wort nutzte Professor Dr. Karsten Schmidt, um die Bucerius Law School zu beschreiben

Und auch Professor Dr. Michael Göring griff diesen Begriff auf, um beim diesjährigen President's Table am 6. Februar 2018 im Anglo-German Club Hamburg den versammelten Donatoren und Partnern den Mehrwert der Bucerius Law School erneut vor Augen zu führen: Exzellente juristische Ausbildung, gesellschaftliches Engagement und zukunftsorientierte Forschung schaffen einen Ort, an dem gerne gelernt und gelehrt wird.

Der Abend begann mit einem Empfang und einleitenden Worten von Präsidentin Professorin Dr. Katharina Boele-Woelki, die auf die akademischen Veränderungen im letzten Jahr hinwies, insbesondere auf die Gründung des Instituts für Medizinrechts und des Centers for International Dispute Resolution. Anschließend gab Geschäftsführer Meinhard Weizmann einen Überblick über neue Lernmethoden und -inhalte, die von digitalen Fallbüchern und e-learning Angeboten bis hin zu Programmierworkshops für Juristen reichen.

Während des Abendessens berichteten vier Alumni aus unterschiedlichen Berufsfeldern darüber, was ihnen das Studium an der Bucerius Law School für ihren Berufsweg vermittelt hat. Den Anfang machte Dirk Hartung, der über das neugeschaffene Technologiezertifikat erzählte. Mit Unterstützung der Siemens AG können Studierende nun Grundlagenkenntnisse in Informatik, Programmieren und ethischen Fragen der Informationstechnologie sammeln. Denn Hartung ist überzeugt, dass es für den Juristen vom morgen nicht mehr ausreicht, sicher durch das Paragraphendickicht des BGB navigieren zu können. Gleichzeitig braucht es auch ein solides Verständnis dafür, wie Technologien genutzt werden, um juristische Abläufe zu beschleunigen und zu erleichtern. In der anschließenden Diskussion wurde deutlich: auch aus Arbeitgebersicht werden Legal Tech-Kenntnisse und insbesondere die kritische Auseinandersetzung mit algorithmisch generierten Daten immer bedeutsamer.

Aufgeschlossenheit gegenüber neuen technischen Entwicklungen ist an der Bucerius Law School ebenso wichtig wie Offenheit gegenüber anderen Meinungen und politischen Überzeugungen. Eine solche Bereitschaft zur konstruktiven Diskussion mit Andersdenkenden findet sich dabei auf dem Campus der Hochschule, wie Alumna Emily May Büning, Organisarische Geschäftsführerin Bündnis 90/Die Grünen, meint. In den Pausen, in der Vorlesung oder beim Treffen der politischen Hochschulgruppen – immer gebe es Gelegenheit, mit anderen offen zu diskutieren, Argumente auszutauschen und den Gesprächspartner von seiner Sichtweise zu überzeugen.

Auch Jan Wildhirth, Chief Operating Officer hy! GmbH, und Dr. Neele Ann Christiansen, Senior Associate bei CMS, sind sich einig: Inmitten einer vielseitig interessierten und engagierten Studierendenschaft und unterstützt von diversen Angeboten des Studium generale oder Studium professionale haben Studentinnen und Studenten der Bucerius Law School die einzigartige Möglichkeit, sich von vielen Themengebieten außerhalb des Rechts begeistern zu lassen und daraus viel für ihr berufliche Karriere mitzunehmen.

Für die Zukunft wüschen sich die Alumni noch mehr Fokus auf Formate wie Methodenlernen zum effektiven Arbeiten und Teammanagement oder Kommunikations- und Argumentationstrainings, da die dabei erworbenen Fähigkeiten den Studierenden im zukünftigen Berufsleben entscheidend weiterhelfen können. Neben wachsender Digitalisierung wird also die persönliche und berufliche Entwicklung der Studierenden 2018 im Vordergrund der Arbeit der Bucerius Law School stehen.

Charlotte von Fallois, Studentin