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20.03.2015

Projekt „Comparative Law“ bringt Studierende aus Bosnien und Herzegowina nach Hamburg

Der vierte Jahrgang von Studierenden nimmt an dem Pro-bono-Projekt teil.

Von Anfang bis Mitte März nahmen zwölf Studierende aus Bosnien und Herzegowina an der vierten Versammlung des Projekts „Comparative Constitutional and European Union Law“ teil, die auf dem Campus der Bucerius Law School stattfindet.

In enger Zusammenarbeit mit Dr. Christof Maria Fritzen, Botschafter des Malteserordens in Bosnien und Herzegowina, unterstützt die Bucerius Law School die Organisation dieses Pro-bono-Projekts. Es bietet jungen Rechtswissenschaftlern aus Bosnien und Herzegowina die Gelegenheit, ihre Kenntnisse im Verfassungs- und Europarecht zu vertiefen.

Das Projekt wirbt für ein weiterführendes Studium dieser Rechtsgebiete und will damit künftigen Führungspersönlichkeiten die erforderlichen Kenntnisse und Fertigkeiten vermitteln, damit sie den Beitritt ihres Heimatlands zur Europäischen Union tatkräftig vorantreiben können.

Die erste Projektphase fand im vergangenen Herbst in Sarajevo statt. Als Einstieg in das vergleichende Studium des europäischen Verfassungsrechts wurde den Studierenden die Begegnung mit Gastwissenschaftlern ermöglicht. Zu den Gastdozenten zählten neben Dr. Fritzen unter anderem auch die wissenschaftlichen Mitarbeitenden Anika Klafki und Moritz von Rochow von der Bucerius Law School.

In der zweiten Phase setzten die Studierenden die intensive Studienarbeit mit Dr. Fritzen, Klafki und von Rochow fort; zusätzlich stieß Bucerius-Professor Dr. Jasper Finke, Juniorprofessor für Öffentliches Recht, Völker- und Europarecht dazu.

Neben den Vorlesungen und Gruppendiskussionen nutzen die Studierenden ihren Aufenthalt auch zu Besuchen in Hamburger Niederlassungen international tätiger Kanzleien, zur Teilnahme an einem Tagesseminar am Internationalen Seegerichtshof und für diverse extracurriculare Aktivitäten, um Hamburg besser kennenzulernen.

Übersetzung: Christof Rostert