News

26.10.2017

Saubere Energie und weltweite Verträge

Zu Besuch im Shell Technology Center in Harburg

Von der Relevanz des Energiethemas für die Berufsperspektive der Juristen zeugt der Bucerius Energy Law Day, der im Oktober bereits zum dritten Male stattfand. Die Shell Rechtsabteilung nahm ihn zum Anlass, für den 9. Oktober 2017 eine Einladung zum Gegenbesuch in das Shell Technology Center nach Harburg auszusprechen. Im Rahmen des Studium professionale nahmen 30 Studierende und Alumni, unter ihnen zahlreiche Schwerpunktstudierende des Öffentlichen Rechts, an der Exkursion teil.

Was "saubere Energie" heißt, konnten die mit Schutzkleidung und -brillen bestens ausgestatteten Besucher*innen ganz direkt an den Ablagerungen am Motor erkennen. Ein weiteres aktuelles Forschungsthema, das bei der Führung durch die Forschungslabors der weltweiten Shell Global Solutions Organisation präsentiert wurde, war die Sicherheit von Lithium-Akkus, deren Bedeutung nicht nur bei der Elektromobilität rasant wächst.

Im Anschluss gab Jens Mueller-Belau, Geschäftsführer der Shell Global Solutions Deutschland, einen Überblick über Energieszenarien der Zukunft. Die Hauptdarsteller, denen auch der Jurist bei seiner Arbeit in der Rechtsabteilung auf Schritt und Tritt begegnet, heißen Biofuels, Hydrogen, Electricity, Gas-to-Liquids (GTL) und Liquefied Natural Gas (LNG).

Mit diesem Wissen ausgerüstet, folgten die Gäste schließlich der Einführung der Syndikus-Anwälte Ralph Marxen und Hans von der Linde in die Arbeitsweise der Shell-Anwälte. Die globale Shell-Law-Firm hat ca. 1000 Mitarbeiter*innen, davon 600 Anwält*innen. Sie sind Mitglieder des Businessteams und damit mehr als angestellte Juristen. Davon zeugt auch ihre lange Verweildauer bei Shell. Juristische Entscheidungen sind Teil der Firmenentwicklung. In der Regel dauert es sechs Jahre, bis ein neuer Kraftstoff marktfähig ist. Dann machen die Juristen die weltweiten Verträge nach britischem Recht.

Dr. Annette Bärwinkel, Leiterin Alumni Relations