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01.06.2018

Studium professionale: Compliance und interne Untersuchungen

Studium professionale bietet Einblicke in die Arbeit im Bereich Compliance und interne Untersuchungen

Am Abend des 24. Mai 2018 fand eine Veranstaltung im Rahmen des Studium professionale in Kooperation mit den Kanzleien Hengeler Mueller und Lohberger Leipold zum Thema "Compliance und interne Untersuchungen - Suche nach der Smoking Gun" statt. Veranstaltet wurde dieser Vortrag von Dr. Sven Schneider, Partner bei Hengeler Mueller, Dr. Ali Mosfer, Associate bei Hengeler Mueller, und Dr. Stephan Beukemann, Partner bei Lohberger Leipold.

Nach einer Vorstellung der Dozenten durch Dr. Annette Bärwinkel führte Schneider die Teilnehmenden in einer interaktiven Unterhaltung in das Thema des Abends ein. Hauptbestandteil dieses Abschnittes war das Erarbeiten einer Definition der Begriffe, und welche Aktivitäten sie enthalten.

Anschließend gab Mosfer einen Überblick darüber, mit welchen Rechtsgebieten man während einer Tätigkeit in diesem Praxisbereich in Berührung kommt. Hierdurch wurde deutlich, dass ein genereller Überblick über viele verschiedene Themen notwendig ist, der sich mandatsbezogen spezialisiert. Durch die Identifikation der verschiedenen beteiligten Stakeholder wurde auch klar, von welchen internen und externen Faktoren eine solche Arbeit berührt wird.

Im Anschluss hieran führte wiederum Schneider durch die verschiedenen Schritte einer typischen Untersuchung. Aus den Publikumsfragen wurde schnell deutlich, dass auch hier verschiedenste Rechtsgebiete beachtet werden müssen. Zudem wurde aus der Sicht eines erfahrenen Praktikers erläutert, inwiefern ein Rechtsanwalt in dieser Situation als Organ der Rechtspflege handeln muss. Hierbei wurden die Chancen und auch Risiken einer Beratung in diesem Bereich für alle beteiligten Parteien sichtbar.

Im nächsten Teil skizzierte Beukemann aus Sicht eines Wirtschaftsstrafrechtlers die verschiedenen Risiken der Strafbarkeit, die einzelnen Beteiligten möglicherweise drohen. Deutlich wurde hierbei auch, dass die hierbei relevanten Faktoren über gewisse Zeiträume fluktuieren.

Den Abschluss des Vortrags bildete die Diskussion eines anonymisierten Fallbeispiels aus der Praxis, während welchem die Teilnehmenden ihre Meinungen kundgeben konnten.

Nach weiteren Publikumsfragen, welche ausgiebig diskutiert wurden, hatten die Teilnehmenden noch die Möglichkeit, den Abend im Rahmen von Brezeln und Wein bei einer Diskussion mit den Dozenten ausklingen zu lassen.

Christoph Ludwig, Student