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15.01.2015

Teil 3/5 der Veranstaltungsreihe Deutschland 1945|2015 - Fragen an die Zeitgeschichte

Wirtschaftlich ungebremst? Vom Marshall-Plan zum Exportweltmeister

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In der äußeren Wahrnehmung stieg die Bundesrepublik nach dem Zweiten Weltkrieg wie ein Phoenix aus der Asche. Mit US-amerikanischer Hilfe vollzog sich im Westen eine rasante Entwicklung zum „Wirtschaftswunderland“, während im Osten unter ganz anderen Bedingungen gewirtschaftet wurde. Wie hat sich die Situation nach der Wiedervereinigung entwickelt? Welche Reaktionen löste das wirtschaftliche Wachstum Deutschlands, in Verbindung mit seinem zunehmenden politischen Gewicht, im In- und Ausland aus?

Prof. Dr. Werner Abelshauser ist Forschungsprofessor für Historische Sozialwissenschaft an der Universität Bielefeld. Seine zunächst umstrittene „Deutsche Wirtschaftsgeschichte. Von 1945 bis zur Gegenwart“ (1983/2011) gilt heute als Standardwerk. Der an der Universität Mannheim ausgebildete Volkswirt ist Mitglied der unabhängigen Geschichtskommission des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie und gehört zu den Herausgebern der „Zeitschrift für Staats- und Europawissenschaften (ZSE)“.

Amelie Deuflhard, seit 2007 Intendantin der Kulturfabrik Kampnagel, studierte Romanistik, Geschichte und Kulturwissenschaften. In Berlin leitete sie die Sophiensaele und gestaltete die künstlerische Zwischennutzung des Palasts der Republik. Als kulturpolitisch engagierte Theaterproduzentin und prägende Figur der freien Theaterszene in Deutschland wurde sie ausgezeichnet mit dem Caroline-Neuber-Preis der Stadt Leipzig (2012) und 2013 zum Chevalier des Arts et des Lettres ernannt.