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26.06.2018

Von der Top-Kanzlei zum Hochofen

Auf Einladung von KLIEMT.Arbeitsrecht war der aktuelle arbeitsrechtliche Schwerpunkt in der Kanzlei in Düsseldorf zu Besuch.

Der aktuelle Schwerpunkt Arbeit, Wirtschaft und Soziales von Professor Dr. Matthias Jacobs war am 20. Juni 2018 in Düsseldorf in der größten arbeitsrechtlichen Boutique – KLIEMT.Arbeitsrecht – in Deutschland zu Besuch. KLIEMT.Arbeitsrecht fördert und unterstützt das Arbeitsrecht an der Bucerius Law School seit vielen Jahren, unter anderem durch den KLIEMT-Dissertationspreis. Nach einer kurzen Begrüßung stellten drei Studierende die Themen ihrer Probeseminararbeiten vor. Die Themen waren sehr vielfältig und reichten von der außerordentlichen Änderungskündigung, zum grenzüberschreitenden Betriebsübergang bis hin zum Beschäftigtendatenschutz in Zeiten der EU Datenschutz-Grundverordnung. Alle drei Fragestellungen wurden auch aus Sicht der Praxis beleuchtet und kontrovers diskutiert.

Im Anschluss an die Vorträge wurde den Studierenden die Kanzlei im Detail vorgestellt, und es gab noch die Möglichkeit, mehr über die Arbeit bei einer der führenden auf Arbeitsrecht spezialisierten Kanzleien Deutschlands zu erfahren. Der Abend klang mit einem Abendessen im Düsseldorfer Medienhafen und anschließend im Düsseldorfer Nachtleben aus.

Am nächsten Mittag ging es für die Gruppe mit dem Reisebus weiter in Richtung Duisburg. Hier erwartete die Studierenden ein Besuch eines der größten Stahlwerke Europa in Duisburg-Hamborn. Nach einer Vorstellung des Personalbereichs der thyssenkrupp Steel Europe AG und einer Diskussion zu aktuellen arbeitsrechtlichen Fragestellungen wurde die Schutzausrüstung für die Werksbesichtigung verteilt.

Vom Besucherdienst wurden die Studierenden zum 2007 in Betrieb genommen Hochofen 8 geführt. Im Anschluss ging es für die Studierenden weiter zu den nächsten Arbeitsschritten, die notwendig sind, um hochwertigen Stahl herzustellen. Hierbei wurde den Teilnehmenden unter anderem erklärt, was eine „Ofenreise“ ist und wie das Unternehmen versucht, möglichst ressourcenschonend zu arbeiten.

Text: Jatayu Holznagel, Student; Fotos: Matthias Jacobs