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23.01.2015

Wie wir leben wollen

Podiumsdiskussion zur Hamburger Bürgerschaftswahl.

Am 7. Januar 2015 luden die politischen Hochschulgruppen der Bucerius Law School gemeinsam mit dem Studium generale je eine/n Vertreter/in ihrer jeweiligen Parteien zu einem Gespräch anlässlich der im Februar bevorstehenden Bürgerschaftswahl in Hamburg ein. Die Moderation übernahm Oliver Hollenstein, Redakteur der ZEIT in Hamburg.

Neben den Franktionsvorsitzenden Andreas Dressel (SPD), Katharina Fegebank (B’90/Grüne) und Katja Suding (FDP) diskutierten Jörg Hamann (stadtentwicklungspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion) und Zaklin Nastic (stellv. Fraktionsvorsitzende der LINKEN in Eimsbüttel) über die Flüchtlingspolitik, die Hamburger Wohnungssituation und die städtische Verkehrsplanung. Drei Themen, die Hamburgern und Wahlhamburgern sehr am Herzen liegen und die daher den kommenden Wahlkampf entschieden prägen werden.

Zum Thema Flüchtlingspolitik lobten die anwesenden Diskutanten besonders das ehrenamtliche Engagement der Bürgerinnen und Bürger in den Bezirken vor Ort und stellten ihre jeweiligen Pläne vor, um die Situation der in Hamburg lebenden Flüchtlinge zu verbessern.

Die nicht nur Studierenden hinreichend bekannte Problematik des Hamburger Wohnungsmarktes stellt sich als ein Spagat zwischen den Interessen von Investoren und den Bürgerinnen und Bürgern dieser Stadt dar. Auch hierzu nahmen die Podiumsgäste Stellung und stellten Konzepte vor, wie man insbesondere mit Wohnungsbaugesellschaften wie der Saga/GWG besser kooperieren könnte.
Als letztes Thema stand die Verkehrsplanung auf dem Programm, insbesondere ging es um das von der SPD in den vergangenen Jahren in Angriff genommene Projekt „Busbeschleunigung“, das von allen anderen Parteien scharf kritisiert wurde. Jedoch wurde auch die Realisierbarkeit der von den anderen Parteien dargelegten Alternativen (eine neue U-Bahn oder eine Stadtbahn) zwischen Podium und Saal heiß diskutiert.

Im Anschluss stellten sich die Gäste noch den Fragen der zahlreich erschienenen Wahlberechtigten.

Pablo Cardenal, studentischer Redakteur