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07.11.2017

Wirtschaftsstrafrechtlicher Schwerpunkt unternimmt Ausflug zur BaFin/Clifford Chance LLP in Frankfurt/Main

Am 19. und 20. Oktober 2017 war es wieder so weit

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des wirtschaftsstrafrechtlichen Schwerpunkts besuchten zusammen mit Professor Dr. Thomas Rönnau und einigen wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) und am Tag darauf die wirtschafts(straf)rechtlich ausgerichtete Kanzlei Clifford Chance LLP in Frankfurt am Main.

Der Besuch bei der BaFin gewährte den Studierenden zunächst schöne Einblicke in die Praxis der Marktmissbrauchsverfolgung. Konkret gab es nach drei Einführungsreferaten in den Bereichen Insiderverstöße, Marktmanipulation und Ordnungswidrigkeiten ausführlich Gelegenheit, mit den Vortragenden der BaFin spannende Fragen zum Kapitalmarktstrafrecht zu diskutieren (Ermittlungsschwierigkeiten; Einstellung des Insiderstrafverfahrens gegen Kengeter usw.). Nach kurzem Stopp im Hotel ließen wir den ersten Tag unseres Besuches bei einem geselligen Abendessen mit Clifford-Anwälten – darunter auch die Alumni Dr. Julia Baedorff, Dr. David Pasewaldt und Dr. Paul Hauser – in einer Frankfurter Apfelweinwirtschaft ausklingen.

Am nächsten Morgen stand ein Seminar in den Kanzleiräumen von Clifford Chance LLP auf dem Plan. Dort trugen die Schwerpunktteilnehmerinnen und -teilnehmer die Impulsreferate zu den unterschiedlichsten kapitalmarktstrafrechtlichen Themen vor. In den sich an die jeweiligen Referate anschließenden angeregten Diskussionen wurden die tatsächlichen Hintergründe des Themas, einschlägige dogmatische Fragestellungen und auch ermittlungs- bzw. verteidigungsstrategische Facetten aufgehellt. Möglich wurde die Betrachtung aus unterschiedlichen Perspektiven durch die Teilnahme des Frankfurter Staatsanwalts und Ex-BaFin-Mitarbeiters Dr. Torsten Krach, dem Strafverteidiger Dr. Heiner Hugger (Partner und Leiter der Strafrechtsabteilung) und den bereits erwähnten Alumni sowie für die Academia Rönnau.

Durch dieses Diskussionsformat ist es gelungen, uns das recht komplexe Kapitalmarktstrafrecht näher zu bringen und damit die universitären Vorlesungen abzurunden. Alle waren sich darüber einig, dass fachlich geprägte Ausflüge dieser Art eine echte Bereicherung darstellen und die Veranstaltung im nächsten Jahr unbedingt wiederholt werden sollte. Danke auch an die Organisation und Finanzierung durch den Lehrstuhl von Rönnau und die Kanzlei Clifford Chance LLP.