Auswahlverfahren

Ändern sich die Anforderungen an die Erörterung im schriftlichen Auswahlverfahren, weil viele Bewerberinnen und Bewerber (vor allem die Schüler) das Tippen auf Zeit nicht gewöhnt sind?

Ergänzende Frage: Wie wird garantiert, dass die Bewerberinnen und Bewerber bei diesem Teil des Auswahlverfahrens die gleichen Voraussetzungen und Chancen haben, wie die Bewerber der bisherigen Jahre, trotz der Tatsache, dass sich der Schwierigkeitsgrad dadurch (zumindest für die meisten) erhöht?
 

Zunächst: Bei uns bewerben sich zum weit überwiegenden Teil Personen, die in diesem Jahr Abitur machen oder die im letzten Jahr Abitur gemacht haben. 

Da diese Bewerberinnen und Bewerber seit mehr als einem Jahr viel Schulzeit am PC verbracht haben und viel digital liefern müssen, gehen wir davon aus, dass Bewerberinnen und Bewerber heute keine Probleme mehr mit dem Schreiben am PC haben. Viele sind unseren Beobachtungen nach zufolge heutzutage sogar mit zwei Fingern genauso schnell, wie frühere Generationen mit einem 10-Finger-System. 

Die Frage nach der Vergleichbarkeit mit vergangenen Auswahlverfahren stellt sich nicht, denn die Bewerberinnen und Bewerber werden ja nicht mit vergangenen Bewerbungsgruppen verglichen, sondern mit denen der aktuellen Bewerbungskohorte. 

Es gibt also keine absoluten Ergebnisse, die erreicht werden müssen, um erfolgreich zu sein. Die 232 besten Bewerberinnen und Bewerber des schriftlichen Auswahlverfahrens werden zum mündlichen Auswahlverfahren zugelassen, und nach dem mündlichen Auswahlverfahren erhalten die 116 Besten ein Studienplatzangebot. 

Ob du mit Ihrem Ergebnis im Auswahlverfahren erfolgreich bist, bemisst sich also immer in Relation zu den Ergebnissen deiner Mitbewerberinnen und Mitbewerber, nicht zu den Ergebnissen früherer Bewerbungsjahrgänge oder gar nach bestimmten definierten zu erreichenden Ergebnissen.

Eine Ungleichbehandlung im Vergleich zu anderen Auswahlverfahren tritt damit nicht auf.  

Hinzu kommt, dass bereits im letzten Jahr die Erörterung komplett getippt wurde. D.h., dass selbst Wiederholerinnen und Wiederholer vom letzten Jahr die gleichen Bedingungen hatten, wie sie auch in diesem Jahr gelten. 

Unser Tipp: Sieh das Auswahlverfahren als Möglichkeit, nicht als Problem!

Hinweise:

► Das Auswahlverfahren 2021 findet aufgrund der Pandemie vollständig online statt, du musst also für keinen Teil des Auswahlverfahrens auf den Campus der Bucerius Law School kommen.

► Teile des Online-Auswahlverfahrens werden evt. nuanciert anders ablaufen als hier dargestellt. Wir werden dich nach deiner Bewerbung rechtzeitig informieren.

Weiterführende Links:

Auswahlverfahren

Vorbereitungsbroschüre schriftliches Auswahlverfahren (PDF) (Hinweis: Das Online-Auswahlverfahren wird evt. nuanciert angepasst. Wir informieren dich über die Details zur Einladung zum schriftlichen Auswahlverfahren.)

Die Bewerbungsfrist für das Jurastudium 2021 ist am 15. Mai 2021 abgelaufen

Das Bewerbungsverfahren für das Jurastudium 2022, Studienbeginn Anfang September 2022, startet voraussichtlich Anfang 2022.

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Hamburg