Bucerius Law School allgemein

Was ist das Besondere an der Bucerius Law School und welche Unterschiede gibt es zu anderen juristischen Fakultäten?

Die ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius hat sich mit der Gründung der Bucerius Law School vor über 20 Jahren nicht nur dazu entschieden, die erste und bis heute einzige vollständig privat finanzierte Hochschule für Rechtswissenschaft zu gründen.

Wichtig war nicht minder, in der Bucerius Law School das zu verwirklichen, worüber seit Jahrzehnten in der deutschen Hochschulpolitik und im Jurastudium diskutiert wurde und teilweise bis heute wird.

Die Gründer der Bucerius Law School wollten eine Hochschule mit Vorbildcharakter schaffen: Nah an der Praxis, international und in Forschung und Lehre exzellent.

Ziel war eine neue Hochschule, die das Ideal der Einheit von Forschung und Lehre verwirklicht, an der engagierte Lehre die gleiche Wertschätzung erfährt wie die Forschung. Ein strukturiertes Studium, das Raum für ergänzende Studieninhalte schafft und in der vorgesehenen Zeit absolviert werden kann.

Die Gründung dieser neuen Hochschule war ein Wagnis für eine Stiftung, die noch keine Erfahrung mit dem Betrieb einer Hochschule hatte. Aber der Mut wurde belohnt.  

Die Bucerius Law School ist heute erfolgreich etabliert. Sie bleibt Modellhochschule, die zeigen will, was geht, die inspirieren will und die ein Experimentierfeld für neue Ideen sein will.

Die Erfolgsfaktoren der Bucerius Law School:

  • Die Bucerius Law School ist eine forschungsstarke Hochschule, bei der die Studierenden im Mittelpunkt stehen und der wissenschaftliche Nachwuchs gefördert wird.
     
  • Seit ihrer Gründung wählt die Bucerius Law School ihre Studierenden auf der Grundlage eines eignungsbasierten Auswahlverfahrens jenseits des nur begrenzt validen Auswahlkriteriums "Numerus Clausus" aus.
    Die Folgen:
    • Die Studierenden haben die Gewissheit, die intellektuellen Anforderungen eines Jurastudiums mitzubringen.
    • Eine äußerst niedrige Abbrecherquote (ca. 5%), die zudem in den seltensten Fällen darauf zurückzuführen ist, dass die intellektuellen Fähigkeiten für ein Jurastudium nicht vorhanden sind.
    • Ein Studium auf hohem Niveau mit überdurchschnittlich motivierten Studierenden.
    • Weit überduchschnittliche Examensergebnisse.
       
  • Die Studierenden und die Alumni werden an der Weiterentwicklung der Hochschule intensiv beteiligt. Die Folge ist eine hohe Identifikation mit der Hochschule.
     
  • Die Bucerius Law School hat mit "Jura Plus" Innovationen im stark reglementierten Jurastudiums entwickelt, deren Kernelemente bis heute einmalig sind:
    • Ein Bachelor of Laws als zusätzlicher Abschluss vor dem Staatsexamen.
    • Ein vollintegrierter Auslandsaufenthalt und eine international orientierte Ausbildung.
    • Ein ausgeprägte interdisziplinäre Zusatzausbildung jenseits von Jura.
    • Eine Law Clinic, die Rechtsberatungspraxis bereits während des Studiums möglich macht.
    • Ein hochschulinternes qualitativ hochwertiges Examensvorbereitungsprogramm, das den Besuch eines externen Repetitoriums überflüssig macht.
    • Eine individuelle Betreuung aufgrund eines optimalen Betreuungsverhältnisses, das heute bei 1:22 liegt.
    • Eine erstklassige nationale und internationale Vernetzung, die die individuelle Netzwerkbildung bereits während des Studiums ermöglicht.
       
  • Die Bucerius Law School ist in ihrer Verfasstheit einmalig organisiert:
    • Die finanzstarke ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius garantiert das finanzielle Fundament der Hochschule.
    • Die Hochschule ist vollständig privat finanziert, verzichtet bewusst auf öffentliche Zuwendungen und ist nicht gewinnorientiert.
    • Die Bucerius Law School beteiligt ihre Studierenden an den Kosten der Hochschule, garantiert dabei aber den Grundsatz, dass jedes Studienplatzangebot unabhängig von finanziellen Erwägungen angenommen werden kann, indem sie attraktive finanzielle Unterstützungsmodelle anbietet und stetig weiterentwickelt.
    • Die Hochschule generiert zusätzliche Einnahmen über Fördergelder, eigene wirtschaftliche Aktivitäten und den Aufbau eines eigenen Kapitalstocks.
       
  • An der Bucerius Law School herrscht eine ausgesprochene Machermentalität. Ausprobieren, Ermöglichen und Umsetzen haben den absoluten Vorrang. Die Kernwerte "Mut – Gemeinschaft – Exzellenz" stehen dafür und sind Teil der Bucerius-DNA.
     
  • Die Bucerius Law School ist Plattform für den nationalen und internationalen Austausch in Rechtswissenschaft, Rechtspraxis und Rechtsmarkt, aber auch für gesellschaftliche und politische Diskussionen. Sie ist dabei fest lokal verankert in der Handels- und Hafenmetropole Hamburg, wo sie im Herzen der Stadt ihren Campus für den Diskurs öffnet.
     
  • Die Bucerius Law School hat früh die Potenziale der Digitalisierung der Rechtswissenschaft, der Rechtspraxis und des Rechtsmarktes erkannt und ist mittlerweile führend im Bereich "Legal Tech".
     
  • Die Bucerius Law School schlägt auch rechtswissenschaftlich neue Wege ein. So sind beispielweise der neu eingerichtete Lehrstuhl "Kritik des Rechts", der rechtswissenschaftlichen Grundlagenforschung mit Fokus auf rechtsoziologischen und demokratietheoretischen Aspekte betreibt, oder die Juniorprofessur "Recht und Digitalisierung" in dieser Form einmalig in Deutschland. 

Unser Student Lionel fasst im folgenden Video die grundsätzlichen Ideen, die hinter der Bucerius Law School stehen, noch eimal zusammen.

Die Bewerbungsfrist für das Jurastudium 2021 ist am 15. Mai 2021 abgelaufen

Das Bewerbungsverfahren für das Jurastudium 2022, Studienbeginn Anfang September 2022, startet voraussichtlich Anfang 2022.

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