Das Lieferkettengesetz

Das Lieferkettengesetz
26. November 2020
19:00 - 20:30 Uhr
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Überfälliger Schritt oder Ende der Exportnation Deutschland?

Obwohl die meisten Konsument*innen verantwortungsbewusste und klimagerechte Kaufentscheidungen treffen möchten, kaufen sie immer wieder Produkte, die den UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte nicht genügen. Nicht zuletzt, weil Politik und Industrie die Verantwortung für Kaufentscheidungen bislang auf die Verbraucher:innen abgewälzt haben. Durch die Einführung eines Lieferkettengesetzes sollen jedoch in Zukunft Unternehmen verstärkt in die Pflicht genommen werden. So könnten sie künftig für Verstöße gegen Menschenrechte und Umweltstandards in ihren Zuliefererbetrieben haften und mit Bußgeldern sanktioniert werden. Doch ist es sinnvoll, den bereits von der Corona-Krise gebeutelten deutschen Unternehmen eine weitere, zumal teure, Pflicht aufzuerlegen? Welche Effekte hätte ein solches Gesetz auf die internationale Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen? Und würde das Gesetz nicht denjenigen schaden, die eigentlich geschützt werden sollen?

Es diskutieren:
Dr. Katharina Spiess, Stab Nachhaltige Lieferketten, Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
Anne Lauenroth, Referentin für Entwicklungspolitik und Außenwirtschaftsförderung, Bundesverband der Deutschen Industrie e.V.
Maren Leifker, Referentin Wirtschaft und Menschenrechte, Brot für die Welt

Moderation: Ademir Karamehmedovic, Doktorand an der Bucerius Law School 

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