Terror gegen Juden: Wie antisemitische Gewalt erstarkt und der Staat versagt

Terror gegen Juden: Wie antisemitische Gewalt erstarkt und der Staat versagt
06. Januar 2021
19:00 - 20:30 Uhr
Zoom

Eine Veranstaltung des Studium generale & VJSNord e.V.

Die Veranstaltung wurde in den virtuellen Raum verlegt.

Im Geschichtsunterricht und in den Köpfen der Menschen ist Antisemitismus oft mit dem nationalsozialistischen Unrechtsregime oder der mittelalterlichen Gettoisierung verbunden. Wenn man über Antisemitismus in der heutigen Zeit spricht, denkt man allenfalls an sogenannte „Einzelfälle“ wie den Brandanschlag auf die Synagoge in Kiel im Jahr 1994 oder den Anschlag an Yom Kippur 2019 auf die Synagoge in Halle. Wenig bewusst ist den meisten dabei, dass antisemitische Übergriffe für die jüdischen Gemeinden Deutschlands und deren Mitglieder an der Tagesordnung sind und noch immer über Einzelfälle hinausgehen. 881 antisemitische Vorfälle wurden allein in Berlin im Jahr 2019 erfasst, wobei aufgrund einer sehr geringen Melderate die Dunkelziffer hoch und die tatsächliche Anzahl der Vorfälle wesentlich höher liegen dürfte

In seinem Buch „Terror gegen Juden: Wie antisemitische Gewalt erstarkt und der Staat versagt“, setzt sich der Autor und Student der Bucerius Law School (Jahrgang 2003) Ronen Steinke von verschiedensten Seiten umfassend mit Antisemitismus auseinander und macht an Beispielen die Fehler des Staates im Umgang mit und bei der Bekämpfung von Antisemitismus deutlich.

Den Zoom-Link erhalten Sie nach der Anmeldung.

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