Am 15. September 2026 fand der Kirkland & Ellis Mini Moot Court als Bestandteil des Propädeutikums für den neuen Jahrgang statt. Bereits zum siebten Mal bietet die Bucerius Law School den frischgebackenen Jurastudierenden die Möglichkeit, sich durch das Mooting spielerisch als Rechtsanwalt oder -anwältin auszuprobieren. Zum dritten Mal wird die Veranstaltung durch die internationale Kanzlei Kirkland & Ellis gefördert. Bei Moot Courts handelt es sich üblicherweise um simulierte Gerichtsverhandlungen, bei denen Jurastudierende gegeneinander antreten. Es gilt als Zusatz zur klassischen, theoretischen Ausbildung.
In kleinen Teams durfte sich der 26er Jahrgang auf den ersten eigenen Fall vorbereiten. Wertvolle Unterstützung erhielten sie durch aktive und ehemalige „Mooties“ der Bucerius Law School. Zuvor sahen sie anhand eines „Show Plädoyer“ des diesjährigen Bucerius Soldan Teams, wie das Ganze idealerweise aussehen könnte.
Ablauf des Moot Courts
In den simulierten Gerichtsverhandlungen argumentierten die Studierenden dann selbst schon fast wie geübte Profis. Juriert wurden sie von älteren „Mooties“, Doktorand:innen sowie Anwält:innen des Förderers Kirkland & Ellis, die selbst einmal an der Bucerius Law School studiert haben. Das beste Klägerteam (Team 5) und das beste Beklagtenteam (Team 20) stritten sich schließlich am frühen Abend vor Publikum im Auditorium um den Sieg des Wettbewerbs. Eine ganze Stunde lang wurde leidenschaftlich wortstark plädiert und kreative Argumente ausgetauscht. Die finale Richterbank wurde von Dr. Friedrich Focke, Max Petersen, Philipp Poitiers sowie Chiara Schmid von Kirkland & Ellis besetzt. Sie forderten die finalen Teams durch ihre Nachfragen ordentlich heraus.


