Internationales Profil

Das Auslandstrimester

Nach dem Grundstudium verbringst du ein obligatorisches Trimester an einer der über 90 Partnerhochschulen der Bucerius Law School, wo du ausländisches Recht studierst.

Integrierter Auslandsaufenthalt

Das Auslandstrimester ist eine Voraussetzung für die Verleihung des Bachelor of Laws (LL.B.). Deshalb verbringen alle Studierenden ihr 7.Trimester an einer ausländischen Hochschule mit nicht-deutscher Unterrichtssprache. In dieser Zeit studierst du ausländisches Recht.

Es muss einen Umfang von durchgehend acht bzw. zehn Wochenstunden haben und es muss mindestens ein Leistungsnachweis erlangt werden. Damit kann das Auslandsstudium auch im Rahmen der Freiversuchsregelung vom Landesjustizprüfungsamt anerkannt werden.

Die Bucerius Law School bietet ihren Studierenden eine ausreichende Anzahl von Studienplätzen an über 90 Partnerhochschulen auf nahezu allen Kontinenten. Bei der Organisation des Auslandsstudiums wirst du vom International Office der Hochschule beraten. Zur Vorbereitung auf das Auslandstrimester gibt es außerdem die Möglichkeit, einen der (juristischen) Fremdsprachenkurse zu belegen.

Studierenden-Blog "Mit Gerd um die Welt"

Die Studierenden der Bucerius Law School berichten in ihrem Blog „Mit Gerd um die Welt" ausführlich über ihre Auslandserfahrungen.

Finanzielle Unterstützung

Für den Auslandsaufenthalt muss, je nachdem wo hin es gehen soll, mit zusätzlichen Kosten gerechnet werden. Falls Studierende finanzielle Unterstützung benötigen, vermittelt das International Office der Bucerius Law School verschiedene Stipendien, beispielsweise Erasmus, oder DAAD-PROMOS-Stipendien.

Außerdem gibt es Stipendien von zwei Förderern der Hochschule:

  • Die Kanzlei Gleiss Lutz vergibt dreizehn Stipendien zu je 2.000 Euro für ein Auslandstrimester in den USA oder in Großbritannien.
  • Die Kanzlei Latham & Watkins LLP vergibt fünf Stipendien zu je 2.000 Euro für das Auslandsstudium an  Partneruniversitäten.
"Wer an einer der ältesten und renommiertesten Universitäten der Welt studieren möchte, sollte die Universität Oxford für das Auslandstrimester wählen. Persönlich haben mir das College-Leben und die dort gepflegten Jahrhunderte alten Traditionen sehr gut gefallen. Daneben fand ich es spannend, Studierende aus den unterschiedlichsten Fachrichtungen kennenlernen zu können, da die einzelnen Colleges fächerübergreifend sind."
Sebastian Bauer, University of Oxford – Brasenose College, Großbritannien
"Ich habe mein Auslandssemester an der Berkeley School of Law verbracht. Dabei haben sowohl die Universität mit einem wunderschönen Campus und spannenden – gerade weil sehr ausgefallenen – Kursen, als auch Berkeley und Umgebung bereichernde Monate beschert. Direkt neben San Francisco lädt Berkeley zu diversen Aktivitäten in dieser charmanten Stadt, sowie unzähligen kurzen und längeren Reisen durch Kaliforniens Naturschönheiten ein. "
Frankziska Thörle, University of California, Berkeley School of Law, USA
"Meine Wahl war maßgeblich von dem Wunsch geprägt, Spanisch zu lernen und einen Sommer am anderen Ende der Welt zu verbringen. Dabei wäre Buenos Aires als das 'Paris Südamerikas' Grund genug für einen Aufenthalt in Argentinien gewesen. Kulinarisch bin ich mit argentinischem Steak und Rotwein auf meine Kosten gekommen und in akademischer Hinsicht ließ die UTDT keine Wünsche offen. Ich würde mich sofort wieder für Buenos Aires entscheiden!"
Jonas von Kalben, Universidad Torcuato di Tella, Argentinien

Fremdsprachenangebot

Eine fremdsprachliche Zusatzausbildung ist auch für angehende Juristinnen und Juristen wichtiger denn je. An der Bucerius Law School ist die Ausbildung in englischer Rechtssprache daher integraler und obligatorischer Bestandteil des Jurastudiums. Freiwillig können darüber hinaus weitere Sprachkurse freiwillig belegt werden.

Praktische Anwendung von Anfang an

Im Mittelpunkt der fremdsprachlichen Ausbildung steht die Simulation authentischer fremdsprachlicher Situationen. Dazu gehören:

  • Kommunikation mit Kolleginnen und Kollegen oder Mandanten,
  • Diskussionen,
  • Mooting (Simulation gerichtlicher Plädoyers),
  • Verhandeln,
  • Schreiben, beispielsweise das Verfassen wissenschaftlicher Abhandlungen.

Neben dem Erlernen der fremdsprachlichen Rechtsterminologien erhalten die Studierenden damit auch wichtige Eindrücke vom späteren praktischen Berufsleben.

Legal English for all

Pflichtmäßig belegt jede/r Studierende die Kurse "Introduction to Legal English" und "Foundations of Contract Law". Mit der fremdsprachlichen Ausbildung erhalten die Studierenden außerdem Einblicke in das common law des anglo-amerikanischen Rechtssystems. Die Studierenden lernen die Institutionen, Methoden und Prozeduren kennen und machen sich gleichzeitig vertraut mit den wichtigsten Rechtsgrundlagen, speziell des Wirtschaftsrechts.

Weitere Sprachkurse

Freiwillig können die Studierenden weitere Kurse in anderen Rechtssprachen oder auch allgemeine Sprachkurse besuchen. Neben Englisch bietet das Fremdsprachenprogramm der Bucerius Law School Französisch und Spanisch sowie bei ausreichenden Teilnehmenden Chinesisch und Arabisch an.

Fachspezifische Fremdsprachenprüfungen

Auf dem Bachelor-Zeugnis sind alle während des Studiums belegten fremdsprachlichen Veranstaltungen aufgeführt. Die Studierenden können zusätzlich eine interne "Fachspezifische Fremdsprachenprüfung" in Englisch, Französisch und Spanisch ablegen oder ein externes Sprachzertifikat (diplôme de français professionnel juridique - DFPJ) erwerben. Am Ende ihrer Ausbildung haben die Studierenden der Bucerius Law School damit beste Voraussetzungen auf dem Arbeitsmarkt, insbesondere, wenn sie eine Karriere in internationalen Organisationen oder im diplomatischen Dienst anstreben.

Weitere Infos zum Fremdsprachenprogramm

Interkulturelle Schlüsselkompetenzen erwerben

2016 fiel der Startschuss für den Bucerius Kompetenzpass in Interkulturalität. Mit dem Kompetenzpass können Studierende den Erwerb interkultureller Schlüsselkompetenzen nachweisen.

Gelebte Internationalität

Zur Erlangung des Passes sind sowohl theoretisches Wissen über als auch praktische Erfahrungen mit anderen Kulturen sowie deren Reflexion erforderlich. Mit dem Kompetenzpass würdigt die Hochschule das Engagement von Studierenden im internationalen und interkulturellen Bereich und stärkt den Austausch zwischen deutschen und internationalen Studierenden auf dem Campus und außerhalb.

Was umfasst der Kompetenzpass?

Voraussetzung für die Erlangung des Kompetenzpasses ist die Auseinandersetzung mit dem Thema Interkulturalität in Theorie und Praxis. Hierzu zählen neben internationalen Erfahrungen, insbesondere Auslandsaufenthalte, die Teilnahme an Workshops zum Thema Interkulturalität, der Nachweis von Fremdsprachenkompetenz sowie soziales Engagement im interkulturellen Kontext. Die Auseinandersetzung mit ausländischen Rechtsordnungen ist ebenfalls Bestandteil des Kompetenzpasses.

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