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Reform des Jurastudiums
Die Bucerius Law School setzt sich für die Reform der juristischen Ausbildung ein. Dazu baut sie ein Netzwerk auf, organisiert Veranstaltungen und veröffentlicht die Hamburger Protokolle.
Warum braucht es eine Reform?
Das Staatsexamen ist der Stolz des deutschen Jurastudiums – ein anspruchsvoller, einheitlicher Qualitätsnachweis. Aber es hat Nachteile und Konstruktionsfehler – und diese werden größer: Die staatliche Pflichtfachprüfung und das auf sie zugeschnittene Studium bilden viele der Kompetenzen nicht heraus, die Jurist:innen heute und morgen brauchen.
Was möchte unser Netzwerk erreichen?
Wir erarbeiten mit Partner:innen aus Fakultäten, Prüfungsämtern und der Praxis konkrete Vorschläge, wie die juristische Lehre und Ausbildung den beruflichen Anforderungen der Zukunft besser gerecht werden kann. Dafür bringen wir übergreifend Entscheider:innen und Beteiligte im Reformprozess ein um gemeinsam handeln zu können.
Wie setzen wir uns für die Reform ein?
Das Bucerius Alumni Center for Teaching and Learning (ACTL) ist das Kompetenzzentrum für die Weiterentwicklung von Lehre, Didaktik und Lernkultur. Das ACTL organisiert Workshops und Tagungen und bringt Expert:innen aus unterschiedlichsten Bereichen von Wissenschaft, Lehre, Praxis und Prüfungsämtern zusammen. Sie entwickeln konkrete Ideen und umsetzbare Vorschläge für die juristische Ausbildung, immer mit Blick auf die Relevanz für die Berufspraxis.
Was sind die Hamburger Protokolle?
Die Hamburger Protokolle fassen die intensiven Diskussionsprozesse der Tagungen und Workshops in verständlichen Thesenpapieren zusammen. Sie wollen die öffentliche Diskussion zur Reform des Jurastudiums fördern. Der Austausch von Wissen, Anforderungen und Bedürfnissen soll realistische Umsetzungsszenarien entwickeln.

"Klügere Verlagerung des Prüfungsstoffs, mehr Struktur- statt Detailwissen und eine bessere Prüfungskultur: Die Reform des Ersten Staatsexamens ist notwendig - und möglich. Das Hamburger Protokoll zeigt, wie."

"Das Jurastudium ist zu sehr auf Stofffülle, Reproduktion und Prüfungstaktik ausgerichtet. Wir brauchen ein realistisches Leitbild und daraus abgeleitet Kompetenzen, Curriculum und Prüfungsformate."
So treiben wir die öffentliche Diskussion voran
- Workshops und Tagungen
Die Bucerius Law School setzt sich für die Reform der juristischen Ausbildung ein. Die Hamburger Protokolle sind die Ergebnisse von Workshops mit einer vielfältigen Teilnehmendenschaft: Dekan:innen, Pro- und Studiendekan:innen, Lehrende und Studierende von juristischer Fakultäten aus ganz Deutschland, Vertreter:innen der Justiz, Jurist:innen in Unternehmen und Kanzleien. Weitere Workshops und Tagungen sind geplant.
- Hamburger Protokoll: KI-Edition (2026)
Dieses Thesenpapier untersucht, wie wir die juristische Ausbildung vor dem Hintergrund der Folgen von KI an die Anforderungen von morgen anpassen können, wie die Stärken des Examensstudiengangs erhalten bleiben und gleichzeitig bestehende Unzulänglichkeiten für die Berufswelten von morgen adressiert werden können.
⤓ Download (PDF)
- Hamburger Protokoll: Erste Prüfung (2024)
Das erste Thesenpapier hatte sich intensiv mit der notwendigen Reform des Jurastudiums befasst. Damals lagen die Schwerpunkte auf den verpflichtenden Lehrinhalten und dem Ablauf der ersten Prüfung.
⤓ Download (PDF)
Sie möchten sich in die Diskussion einbringen?
Nur gemeinsam können wir die notwendige Reform vorantreiben!
Schreiben Sie uns an reform(at)law-school.de.
Resonanz zum Hamburger Protokoll in Medien und Wissenschaft
Das Hamburger Protokoll: KI-Edition bei F.A.Z "Einspruch exklusiv"
"Mit KI das Jurastudium modernisieren" Gastbeitrag von Prof. Michael Grünberger vom 25. März 2026
Mehr lesenDas Hamburger Protokoll: KI-Edition auf Verfassungsblog
"Was und wie lehren wir im Jurastudium in Zeiten von KI?" Artikel von den Autoren des Hamburger Protokolls vom 25. März 2026
Mehr lesenDas Hamburger Protokoll: KI-Edition auf beck-aktuell
"Hamburger Protokoll: KI-Edition: Jurastudium soll KI-Kompetenz lehren" Artikel von Dr. Jannina Schäffer vom 25. März 2026
Mehr lesenHaben Sie Fragen oder Anregungen zum Hamburger Protokoll?
