Familie und Kindheit – Privatsache oder staatliche Verantwortung?

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Zur dritten Dimension der reproduktiven Gerechtigkeit
Wie können Kinder gut aufwachsen? Was passiert, wenn bezahlbarer Wohnraum oder verlässliche Kinderbetreuung fehlen und sich Erwerbs- und Sorgearbeit nur schwer vereinbaren lassen? Und wie steht es um Familien, in denen Menschen gemeinsam Verantwortung für ein Kind übernehmen, ihre Elternschaft rechtlich aber nicht vollständig anerkannt wird?
Die dritte Dimension reproduktiver Gerechtigkeit nimmt diese Fragen in den Blick. Sie verbindet die sozialen Voraussetzungen für gutes Aufwachsen mit der rechtlichen Anerkennung und Absicherung von Familien. Im Mittelpunkt steht dabei auch die Frage, ob alle Menschen ihre Rechte tatsächlich wahrnehmen und unter fairen Bedingungen Verantwortung für Kinder übernehmen können.
Darüber diskutieren wir aus rechtswissenschaftlicher, psychologischer und sozialwissenschaftlicher Perspektive mit Prof.'in Anne-Kristin Kuhnt, Juniorprofessorin für Demographie an der Universität Rostock, Prof.'in Friederike Wapler, Professorin für Rechtsphilosophie und Öffentliches Recht an der Universität Mainz, Prof.'in Sabine Walper, Diplompsychologin und emeritierte Professorin für Allgemeine Pädagogik und Bildungsforschung an der Universität München und Prof’in Henrike von Scheliha, Juniorprofessorin für Bürgerliches Recht, insbesondere Familien- und Erbrecht an der Bucerius Law School.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Forschungsnetzwerk ReproGerecht.
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