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Under (De-)Construction: Die Europäische Union nach der Wahl

Datum: 26. Juni 2019
Zeit: 19:00 bis 20:30
Ort: Bucerius Law School, Moot Court

Podiumsdiskussion

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  • Dr. Claire Demesmay, Leiterin des Programms Frankreich/deutsch-französische Beziehungen, Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP), Berlin
  • Prof. Dr. Armin Nassehi, Lehrstuhl für Allgemeine Soziologie und Gesellschaftstheorie, Ludwig-Maximilians-Universität München, Herausgeber des Kursbuchs
  • Britta Sandberg, Leiterin des Ausland-Ressorts, Der Spiegel (Moderation)

Das Ergebnis der Wahl zum Europäischen Parlament im Mai 2019 hat das Potential, die politische Bühne Europas nachhaltig zu verändern: Schwere Verluste für die europäischen Volksparteien, Erfolge für die Rechtspopulisten, aber auch starke Ergebnisse für Liberale und Grüne – im Europäischen Parlament gibt es künftig keine klaren Mehrheitsverhältnisse mehr, das Politikmachen in Europa wird schwieriger. Was bedeutet das Wahlergebnis für die Zukunft der Europäischen Union? Seit Jahren operiert Europa im Krisenmodus: Der Brexit und die Migrationsfrage stellen die Europäische Union vor eine Zerreißprobe; die Erschütterungen der Euro-Krise sind noch nicht überwunden. Die Europäische Union wird es weiterhin geben, aber in welche Richtung entwickelt sich die europäische Idee? Ist die Europäische Union lediglich ein Elitenprojekt, dem eine gesamteuropäische Identität fehlt? Erleben wir derzeit eine Rückwendung zu einer reinen Wirtschaftsgemeinschaft oder werden sich am Ende gar die Pläne für eine Europäische Republik durchsetzen?

in Kooperation mit der „Kursbuch Kulturstiftung“

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