Informationen zum Umgang mit dem Coronavirus an der Bucerius Law School

Seit Schließung des Präsenzbetriebs auf dem Campus am 12. März 2020 hat die Bucerius Law School sowohl die internen Prozesse als auch den Lehrbetrieb sowie die Klausuren auf digitale Plattformen verlegt. Bis auf unbedingt erforderliche Arbeiten finden auf dem Campus keine Aktivitäten statt. Die Belegschaft befindet sich, bis auf wenige Ausnahmen, im „Home Office“.

Alle Fragen zu unserem aktuellem Hochschulbetrieb finden Sie im Folgenden in unseren ständig aktuell gehaltenen FAQs – hoffentlich – beantwortet. Sollten trotzdem noch Fragen offen bleiben, wenden Sie sich gerne an den/die thematisch zuständige:n Abteilungsleiter:in oder in allen sonstigen Fällen an den persönlichen Referenten der Geschäftsführung, Jonathan Schramm.

Wir freuen uns von Ihnen zu hören und Sie hoffentlich auch bald wieder bei uns auf dem Campus begrüßen zu dürfen.

#BuceriusStaysHome #FlattenTheCurve

Keine Jubiläumsfeierlichkeiten an der Bucerius Law School in 2020

Wir verlegen unser Sommerfest anläßlich unseres 20-jährigen Jubiläums auf den 10. Juni 2021 infolge der aktuelle Entwicklungen rund um SARS-COV-2/COVID-19.

Allgemein

Ja, aber nur für kurzfristige Besuche. Das Gebäude kann aber bis auf weiteres ausschließlich über

  • den Haupteingang im Innenhof,
  • den Eingang der Coffee Lounge,
  • den Nachteingang der Bibliothek,

und nur mit einer Zugangskarte betreten werden.

Wenn wir das bloß wüssten. Wir beobachten die Entwicklungen und tragen unsere Erkenntnisse in einer täglich stattfindenden Videokonferenz aller Abteilungsleiter:innen zusammen. Zunächst haben wir alle Veranstaltungen bis zum 13. April 2020 abgesagt. Wir befürchten aber, dass diese Frist noch verlängert werden muss. Sobald die regulatorischen Rahmenbedingungen es erlauben und das Gesundheitsrisiko für Mitarbeiter:innen, Lehrende und Studierende auf ein normales Maß zurückgegangen ist, werden wir den Campus wieder öffnen. Wir wünschen uns natürlich, dass dieser Tag bald kommen möge, aber wir sind uns unserer Verantwortung für die Gesundheit der Law School-Familie und der Gesellschaft in Hamburg insgesamt bewusst und werden daher kein unnötiges Risiko eingehen. Bis dahin halten einige wenige Mitarbeiter:innen vor Ort die Stellung, so dass der Campus zwar sehr leer aber doch nicht völlig verwaist ist.

Das Bucerius Event-Team befindet sich via Home Office im regen Austausch mit allen Kunden, die Veranstaltungen für dieses Jahr auf dem Campus geplant haben. Insbesondere Events der Monate März bis Ende Mai werden zur Zeit auf den Herbst oder in das Jahr 2021 verschoben. Erste neue Veranstaltungsanfragen für dieses Jahr erreichen uns ebenfalls. Wir reagieren mit großer Flexibilität auf die Situation und nutzen die Zeit, um viele  digitale und analoge Themen im Hintergrund voranzutreiben. Alle nicht-curricularen Veranstaltungen bis einschließlich Montag, den 13. April 2020 sind abgesagt. Im Falle von weiteren Absagen werden registrierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer umgehend per E-Mail informiert.

Bitte informieren Sie sich über den Status aller nicht-curricularen Veranstaltungen über unseren Terminkalender oder nehmen Sie im Zweifelsfall Kontakt mit dem/der jeweiligen Veranstalter/in auf. Bei Fragen zu Ihrer geplanten Veranstaltung wenden Sie sich bitte an unser Team von Bucerius Event:

Thekla Sielmann/Miriam Jobst  (telefonisch: 040 30706 217)

oder direkt an Maike Lütkens.

Der Kontakt zu den Förderern läuft weiterhin per Mail, Telefon und gelegentlichen Videokonferenzen. Fast alle sind selbst im Homeoffice und stark mit der Selbstorganisation ihrer Kanzleien und Unternehmen beschäftigt. Die Frühjahrssitzung der Stiftung zur Förderung der Bucerius Law School wurde erstmals per Videokonferenz durchgeführt. Um den Kontakt zu unseren Freunden und Förderern kümmert sich auch in diesen Zeiten wie gewohnt Andrea Leuck-Baumanns.

Die Law Clinic hat in Windeseile auf virtuelle Beratung umgestellt. Damit Ratsuchenden bei drängenden Rechtsfragen und Fristsachen weiterhin geholfen wird, können sich die angeschlossenen Sozialberatungsstellen ab sofort mit Beratungswünschen an das Team wenden. Ein großer Teil der studentischen Rechtsberater:innen und Anwält:innen hat angeboten, Beratungen über ZOOM durchzuführen. Vielen Dank an alle, die mithelfen, um den Zugang zum Recht Corona zum Trotz zu gewährleisten.

Die Bucerius Executive Education bietet bereits seit 2016 Weiterbildung online oder im Blended Learning-Format an. Gebündelt werden die Aktivitäten auf der Lernmanagement-Plattform Bucerius Academy. In Abstimmung mit unseren Partnerkanzleien und Rechtsabteilungen werden aktuell die deutschlandweiten Präsenzveranstaltungen online als Webinar durchgeführt – die Executive Education erstellt derzeit mit den Dozent:innen die Konzeption für die Durchführung. Auch die offenen Zertifikatskurse wie das Zertifikatsprogramm Compliance Officer sind kurzfristig auf ZOOM umgestellt worden – so ist das letzte Modul inklusive der mündlichen Prüfungsgespräche bereits erfolgreich als Webinar durchgeführt worden.

Das Team der Bucerius Executive Education ist in Kontakt mit allen Teilnehmenden und Dozierenden ihrer Weiterbildungsangebote. Bei Fragen zu Ihrer Veranstaltung wenden Sie sich bitte an die jeweilige Ansprechperson oder direkt an Patrick Schroer

Presseanfragen rund um dieses Thema beantwortet Ihnen gerne der Referent der Geschäftsführung, Jonathan Schramm. Für alle übrigen Anfragen steht Ihnen wie gewohnt unsere Pressestelle zur Verfügung.

Lehre und Forschung

Da wir uns nach Schließung des Campus entschieden haben, den Lehrbetrieb aufrecht zu erhalten, mussten wir schnell reagieren und natürlich die Studierenden so schnell wie möglich einbeziehen und informieren. Einerseits sind wir also in engem Austausch mit der Studierendenvertretung – für deren großartiges Engagement mitten in der eigene Prüfungszeit wir ganz besonders dankbar sind –, informieren aber immer auch alle Studierenden über Webseite, Intranet und klassisch per E-Mail über die aktuellen Entwicklungen und deren Auswirkungen.

In der Woche vom 16. bis 20. März 2020 wurden insgesamt 31 Kleingruppen im Rahmen des Grundstudiums über die Videokonferenzplattform ZOOM durchgeführt.

Seit Montag, 23. März 2020, läuft auch das hochschuleigene Examensvorbereitungsprogramm mit Vorlesungen und Kleingruppen als distance teaching-Format über ZOOM. Pro Woche trifft sich der Jahrgang über Videokonferenz zu insgesamt fünf Vorlesungen. Daneben finden wöchentlich insgesamt acht Kleingruppen statt.

Die Vorlesungen und Seminare des Studium generale im Sommertrimester werden bis auf Weiteres ebenfalls via ZOOM stattfinden. Die Studierenden werden zeitnah über den Ablauf informiert.

Die Bibliothek unterstützt alle Studierenden und das Wissenschaftspersonal virtuell. Es wird darum gebeten, bestehende digitale Ressourcen wie das Digitale Fallbuch und die digitalen Angebote der Bibliothek zu nutzen. Für kurzfristige Besuche bleibt die Bibliothek weiterhin geöffnet.

Während der Klausurenphase des Frühjahrstrimesters wurden sowohl Übungen als auch Klausuren des Grundstudiums über WISEflow organisiert.  Parallel fand eine digitale Aufsicht via ZOOM statt. In diesem Rahmen wurde ausschließlich überwacht, ob sich nur eine Person vor dem Bildschirm befindet und keine Unterstützung im Raum selbst stattfindet. Dieses Vorgehen erfolgte nach Rücksprache mit dem Studien- und Prüfungsausschuss sowie der Studierendenvertretung.

Im Moment wird v.a. der Jahrgang 2018 intensiv unterstützt, da viele Vertiefungspraktika durch die Corona-Krise nicht stattfinden können, weil die Ansprechpartner:innen und Mitarbeiter:innen selbst nicht im Büro oder am Gericht sind. Wer sein Praktikum verschieben muss, kann es erst im nächsten Jahr nachholen. Es gab eine Vielzahl an Telefonaten und E-Mails. Einige Kanzleien und Firmen haben in der Zwischenzeit angefangen, das ursprüngliche Praktikum im Homeoffice anzubieten. Dazu werden Laptops zu den Studierenden nach Hause geschickt oder es erfolgt eine Online-Einarbeitung auf den eigenen Computern. In einigen Fällen war es möglich, die Anzahl der Plätze in einer Kanzlei zu erhöhen, so dass mehr Studierende die Chance auf ein Praktikum in der Ostertrimesterpause erhalten.

Wir stehen im engen Austausch mit unseren Partnerhochschulen, Bewerber:innen und Interessenten und überprüfen, inwieweit die aktuelle Situation Einfluss auf das Austauschprogramm 2020 haben wird. Unser besonderes Augenmerk richtet sich auf den Jahrgang 2018, für den das obligatorische Auslandssemester unmittelbar bevorsteht.

Während unser neu geschaffenes Bucerius Alumni Mooting Center selbst derzeit per E-Mail und ZOOM arbeitet, ist der Großteil der Wettbewerbe im Frühjahr und Frühsommer abgesagt worden (so z.B. der Frankfurt Investment Arbitration Moot, der Jessup Moot in Washington und der Vis Moot in Hong Kong und Wien). Der Vis Moot, sowohl in Hong Kong wie auch in Wien, wird in diesem Jahr jedoch erstmals online als Videokonferenzen durchgeführt. Auch unser Team wird an den Runden in Wien vom 2. bis zum 9. April 2020 online teilnehmen und bereitet sich derzeit bereits über ZOOM mit zahlreichen anderen Teams auf dieses außergewöhnliche und neue Format vor.

Hochschulweit sind eine Vielzahl verschiedener Dienste und Plattformen im Einsatz: Von Microsofts Office 365 und SharePoint über ZOOM und unser hochschuleigenes Intranet bis hin zu Diensten zur Bereitstellung von Lehrmedien wie playposit. Alle stehen den Studierenden zur Verfügung und können je nach Einsatzzweck passend ausgewählt werden. 

Natürlich nutzen die Studierenden aber auch ihre privaten Messenger-Dienste und soziale Netzwerke. Von FaceTime-Minigruppen bis zur Jahrgangs-WhatsApp-Gruppe ist da (fast) alles vertreten.

Wir arbeiten daran, möglichst bald alle Materialien, die uns zur Verfügung stehen, auch zeitlich asynchron zur Verfügung zu stellen, damit Studierende, die beispielsweise auf kleine Geschwister aufpassen müssen, weil die Eltern arbeiten gehen, so flexibel wie möglich lernen können.

Gleichzeitig arbeiten IT und Bibliotheksteam mit Hochdruck daran, möglichst viele Ressourcen (z.B. juristische Datenbanken) online von zu Hause aus verfügbar zu machen.

Hier teilen sich unsere Bemühungen in drei Bereiche. 

Zunächst kümmert sich unsere ZOOM-Taskforce darum, dass alle Lehrenden, die das wünschen, einen virtuellen Seminar- oder Vorlesungsraum erhalten. Dazu nutzen wir die Videokonferenzplattform ZOOM und schulen selbstverständlich alle Lehrenden im Umgang mit dieser. 

Gleichzeitig arbeitet unser neu gegründetes Learning Innovation Lab natürlich weiter wie gehabt an der Erstellung und Ausweitung von innovativen Lehrkonzepten und der Produktion von Lehrvideos. Gleichzeitig bietet es Lehrenden auch ganz unmittelbare und kurzfristige Hilfe bei der Vorbereitung des kommenden Trimesters an, soweit Lehrveranstaltungen anstehen, die sich nicht ohne weiteres mit ZOOM in die digitale Welt übertragen lassen. Das beinhaltet zum Beispiel Vorlesungsreihen mit Lehrenden, die ZOOM nicht nutzen können oder sich damit nicht wohl fühlen, aber auch Lehrveranstaltungen, deren Konzept es zulässt, kurzfristig Lehrvideos zu erstellen und die Veranstaltung auf Blended Learning – also eine Mischung aus vorbereiteten Videos und in Echtzeit abgehaltenen Lehrveranstaltungen in ZOOM – umzustellen.

Soweit sinnvoll und gewünscht nutzen wir außerdem Vorlesungsaufzeichnungen aus der Vergangenheit zur Vorbereitung oder Begleitung kommender Lehrveranstaltungen.

Unser Professorium trifft sich jeden Mittwoch im virtuellen Raum. Besprochen werden u.a. Prüfungsangelegenheiten und erste Erfahrungen mit dem Unterricht über ZOOM.

Hochschulmanagement

Da wir den Campus zwar schließen mussten, aber den Lehr- und Forschungsbetrieb aufrechterhalten, entfallen zum Glück nicht alle Tätigkeiten, die von studentischen Hilfskräften ausgeführt werden. In Fällen, in denen studentische Hilfskräfte sich auf das Einkommen aus Ihrer Tätigkeit verlassen haben und in denen dieses nun wegfällt, bieten wir an, einen Vorschuss auszuzahlen, um dieses Problem kompensieren zu können.

Unmittelbar nach der Schließung des Campus sind die meisten Mitarbeiter:innen ins home office gewechselt und haben sich von dort aus mit großem Einsatz daran gemacht, den Hochschulbetrieb in die digitale Welt zu verlagern. Mittlerweile sind die meisten Kolleg:innen mit der nötigen Hard- und Software ausgestattet um so gut es geht von zu Hause aus zu arbeiten.

Die Bucerius Law School ist also nicht dazu gezwungen von Instrumenten wie der Kurzarbeit Gebrauch zu machen. Dort wo wenig zu tun ist, bauen unsere Mitarbeiter:innen Überstunden ab, nehmen Resturlaub oder unterstützen in anderen Abteilungen, wo mehr Arbeit anfällt.

Dank unserer Förderer, die auch in schweren Zeiten zu uns stehen, und vor allem dank des langfristigen und nachhaltigen Engagements der ZEIT-Stiftung sind die Arbeitsplätze aller Mitarbeiter:innen sicher.

Teil des Law School-Spirit ist auch das soziale Miteinander auf dem Campus. Weil themenorientierte Videokonferenzen den Austausch in Fofftein (unserer Kaffeeküche), gemeinsames Mittagessen in der Mensa oder das zufällige Treffen auf dem Gang nicht ersetzen können, ermuntern wir alle Mitarbeiter:innen an unserem virtuellen Afterwork-Treffen teilzunehmen. So kann man jeden Freitag nach Feierabend je nach gusto bei Kaffee oder Kaltgetränk mit den Kolleg:innen über dieses und jenes sprechen und das soziale Miteinander trotz des verwaisten Campus pflegen.

Bewerber:innen

Ja, das geht. Bitte benutze zur Bewerbung ganz normal unser Bewerbungssystem. Wir arbeiten derzeit daran, das Auswahlverfahren so anzupassen, dass es notfalls auch online durchführbar ist. Dass wir das Bewerbungsverfahren durchführen, ist aber unser fester Plan. Wir werden also – vielleicht etwas anders als sonst aber doch nach den gleichen Prinzipien –  116 Bewerber:innen auswählen, die im Herbst ihr Studium an der Bucerius Law School aufnehmen werden. Hoffentlich dann wieder auf unserem schönen Campus – notfalls aber auch weiterhin online.

Bitte abonniere unseren "Newsletter Jurastudium", wir informieren dort über alle aktuellen Entwicklungen. Oder registriere dich im Bewerbungssystem, auch dann bekommst du aktuelle Informationen.

Alle Studieninteressierten bitten wir, für die Bewerbung ganz normal unser Bewerbungssystem zu nutzen. Sobald du registriert bist, informieren wir dich rechtzeitig über alle Abläufe.

Falls du dich noch nicht in unserem Bewerbungssystem registrieren willst, abonniere alternativ unseren „Newsletter Jurastudium“, auch dort werden wir über alle aktuellen Entwicklungen informieren.

Am 4. April 2020 wird ab 13.00 Uhr zum ersten Mal ein virtueller Schnuppertag für Studieninteressierte des Jurastudiums angeboten. Unser Schnuppertag-Team ist hochmotiviert und wird alles dafür geben, unseren Gästen einen möglichst umfassenden Eindruck unserer Hochschule zu vermitteln – inklusive einer virtuellen Campus-Tour.

Weitere Informationen und Anmeldung zum Virtuellen Schnuppertag

Auch die kommenden Infoveranstaltungen werden wir virtuell anbieten. Bitte abonniere unseren „Newsletter Jurastudium“ um auch hier auf dem Laufenden zu bleiben.

ETS bietet momentan einen TOEFL Test an, der zu Hause abgelegt werden kann. Hier findest Du alle weiteren Informationen dazu. Ansonsten weisen wir darauf hin, dass das Sprachzertifikat bis zum mündlichen Auswahlverfahren nachgereicht werden kann.

Hamburg