Im Rahmen der Akademischen Feier am 23. September 2022 erhielt Dr. Andreas Humm den von der Kanzlei Noerr gestifteten Promotionspreis für seine Dissertation zum Thema "Testierfreiheit und Werteordnung. Eine rechtsvergleichende Untersuchung anstößiger letztwilliger Verfügungen in Deutschland, England und Südafrika“.
Die Arbeit untersucht aus rechtsvergleichender Perspektive, wann eine Rechtsordnung dem letzten Willen eines Erblassers unter Berufung auf grundlegende Wertvorstellungen, Sitte oder Moral die Anerkennung versagt.
Die Laudatio hielt Prof. Dr. Christian Bumke, Lehrstuhlinhaber des Commerzbank Stiftungslehrstuhl Grundlagen des Rechts und Leiter des Zentrum für Wissenschaftliche Qualifikation (ZQ) an der Bucerius Law School. "Herr Humm behandelt ein allgemein interessantes Thema auf überaus anregende und weiterführende Weise.
Ungewöhnlich für eine juristische Dissertation ist die Sensitivität für die kulturelle Dimension, die er in meinen Augen vorbildlich für die von ihm verglichenen Rechtsordnungen ausleuchtet", so Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Reinhard Zimmermann, Direktor am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht in Hamburg sowie Professor an der Bucerius Law School. Prof. Zimmermann betreute auch die Arbeit.
