FFP- und Fachsprachenzertifikatsverleihung für den Jahrgang 2023

Feierliche Verleihung: Studierende wurden für ihre herausragenden Sprachleistungen in Englisch, Französisch und Spanisch geehrt

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Nach ihrem Auslandstrimester hatten die Studierenden die Möglichkeit, eine Fachspezifische Fremdsprachenprüfung (FFP) zu absolvieren oder ein Fachsprachenzertifikat in Englisch, Französisch oder Spanisch abzulegen. Das FFP-Zertifikat bescheinigt „sehr gute Kenntnisse und fachliche Kompetenz: excellent language user“, während das Fachsprachenzertifikat das Niveau „good language user“ bestätigt. Beide Auszeichnungen stellen eine wertvolle zusätzliche juristische Sprachqualifikation dar, die den Studierenden kostenfrei und unkompliziert über das Fremdsprachenprogramm angeboten wird.

Insgesamt zehn Studierende des Jahrgangs 2023 erhielten das englische FFP. Eine Studentin erhielt das französische FFP und ein Student das Fachsprachenzertifikat, ein Student das spanische FFP und eine Studentin das spanische Fachsprachenzertifikat. 

 

Auszeichnungen mit internationalem Wert

Die Zertifikate wurden im feierlichen Rahmen von Präsident Prof. Dr. Michael Grünberger und Lezel Roddeck, der Leiterin der Abteilung Fremdsprachenprogramm, persönlich überreicht. Beide sowie auch Bendikt Landgrebe gratulierten den Studierenden herzlich zu ihren Erfolgen und betonten die Bedeutung sprachlicher Qualifikationen für eine juristische Laufbahn in einem zunehmend internationalen Umfeld. 

Professor Grünberger hob hervor, dass juristische Arbeit heute oft nicht mehr an Landesgrenzen haltmacht: Internationale Mandate, transnationale Studienprogramme und europäische Rechtsbezüge gehören – insbesondere für junge Juristinnen und Juristen – zunehmend zum Berufsalltag.

Lezel Roddeck unterstrich in ihrem Grußwort, dass das FFP weit mehr sei als ein Sprachnachweis: Es stelle eine Qualifikation im präzisen juristischen Ausdruck, im Verständnis fremdsprachiger Rechtsquellen und im sicheren Umgang mit internationalen Gesprächssituationen dar. Das Programm, so Roddeck, schaffe eine „Brücke zwischen fachlichem Wissen und sprachlicher Handlungsfähigkeit“ – eine Kombination, die in internationalen Kanzleien, Organisationen und Unternehmen von hohem Wert sei.

Fremdsprachenzertifikate als Türöffner

Die Verleihung wurde am Nachmittag in der Fakultätslounge mit Kuchen und Getränken in angenehmer Atmosphäre zelebriert. Viele nutzten die Gelegenheit, Erfahrungen aus ihren Auslandssemestern auszutauschen und sich über berufliche Perspektiven mit internationalen Bezügen zu unterhalten. Das Fremdsprachenprogramm trägt wesentlich dazu bei, die sprachliche und interkulturelle Kompetenz der Studierenden zu fördern. Es bietet angehenden Juristinnen und Juristen die Möglichkeit, ihre Fremdsprachenkenntnisse gezielt auf die Anforderungen des internationalen Rechtsverkehrs auszurichten und sich damit einen wichtigen Wettbewerbsvorteil für ihre berufliche Zukunft zu verschaffen.

„Ich danke allen Lehrkräften, die mit großem Engagement zur erfolgreichen Durchführung des Programms beigetragen haben, und gratuliere den Absolventinnen und Absolventen herzlich zu ihrem Erfolg“, so Lezel Roddeck.

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Lezel Roddeck

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