Polizei und Fremdheit – eine Berufsgruppe im Fokus

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Interkulturelle Kompetenz und Kommunikationsfähigkeit ist wichtiger denn je in der Polizeit-Ausbildung. Die Veranstaltung setzt sich mit Polizist*innen und deren Verhalten in verschiedenen Ausbildungsphasen auseinander und kontextualisiert sie.
Die Förderung interkultureller Kompetenz und Kommunikationsfähigkeit hat im dualen Bachelorstudiengang des Polizeivollzugsdienstes zunehmend an Bedeutung gewonnen. Hintergrund ist einerseits die veränderte Bevölkerungsstruktur des Einwanderungslandes Bundesrepublik Deutschland und andererseits die daraus resultierenden spezifischen Anforderungen an Polizistinnen und Polizisten.
Dabei müssen sich Polizistinnen und Polizisten als Repräsentanten staatlicher Autorität, auch aufgrund von Vorfällen in jüngster Vergangenheit, z.B. die Chatgruppen mit rechtsradikalen/-extremen Inhalten in der Polizei NRW, häufig mit dem Vorwurf auseinandersetzen, sich fremdenfeindlich beziehungsweise rassistisch zu verhalten.
Prof. Dr. Eberhard Krott, Dr. Nora Krott und KriminaldirektorinInes Zeitner untersuchten von 2013 bis 2017 (UMFELDER-Studie 1), ob und in welchem Ausmaß fremdenfreundliche oder -feindliche Einstellungen zu Beginn des Studiums bei angehenden Polizistinnen und Polizisten vorliegen, inwieweit sich diese im Laufe der Studienabschnitte verändern und wie sie letztlich durch Praxiserfahrungen beeinflusst werden.
Anknüpfend an UMFELDER 1 läuft seit März 2019 die Langzeitstudie UMFELDER 2 (bis 2024). UMFELDER 2 erweitert UMFELDER 1 um wesentliche Aspekte. So wurde das Forschungsdesign von UMFELDER 2 unter anderem um Fragen zum Thema Sexismus und um Items zum Umgang der Bürgerinnen und Bürger mit ihrer Polizei erweitert. Damit liefert UMFELDER 2 umfangreiche Ergebnisse zu den Themen “Polizei und Fremdheit” unter Berücksichtigung der Faktoren berufliche Identifikation und Rollenbilder.
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