Erneuter Sieg beim IFAM

Zum dritten Mal gewinnt das Team der Bucerius Law School den internationalen Fußball Moot Court IFAM 2026.

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Das Team der Bucerius Law School hat beim International Football Arbitration Moot (IFAM) 2026 erneut den ersten Platz belegt. Damit holt die Hochschule den Titel bereits zum dritten Mal in der vierjährigen Geschichte des Wettbewerbs. Die mündlichen Runden fanden vom 30. April bis zum 3. Mai 2026 in Platja d’Aro i S’Agaró an der spanischen Costa Brava statt.

Beim vollständig englischsprachigen IFAM dreht es sich jedes Jahr um eine Streitigkeit aus dem Fußballrecht. Ausgangspunkt war auch dieses Mal eine fiktive Entscheidung eines FIFA-Tribunals, die vor dem Court of Arbitration for Sport (CAS) angefochten wurde. Der Fall dieser Ausgabe drehte sich um einen italienischen Fußballspieler in Estland, der das Anstellungsverhältnis mit seinem Verein einseitig auflöste. Kern des Rechtsstreits war unter anderem die Frage, ob das Verhalten des Clubs die Vertragsauflösung rechtfertigte.

Zu Beginn des Wettbewerbs erarbeiten die Teams die entsprechenden Schriftsätze für beide Streitparteien. Herzstück des Moots sind sodann die simulierten mündlichen Verhandlungen vor dem CAS. Die teilnehmenden Universitäten kommen größtenteils aus Europa; erstmals waren in diesem Jahr allerdings auch Teilnehmer aus Südafrika und Indien vertreten.

Das Team der Hochschule bestand aus den Teilnehmern Marina Schmitz (Jg. 2022), Anna Kempter, Julius Nehring und Libussa Wieck (alle Jg. 2024), sowie den Coaches Philip Neumann, Tara Piaszinski und Felix Renner (alle Jg. 2022). Von Februar bis April erarbeiteten sie die beiden Schriftsätze und bereiteten sich intensiv auf die mündlichen Verhandlungen vor.

Vor Ort lieferte das Hochschulteam gleich zu Beginn zwei starke Pleadings: zunächst gegen das Team aus Köln/Bonn und gegen Tilburg. Nach der Vorrunde war das Team dadurch punktgleich mit gleich fünf anderen Teams. In der Folge musste die Bewertung der Schriftsätze als Tiebreaker entscheiden, woraufhin das Hochschulteam ins Halbfinale einzog. Dort setzten sie sich erneut gegen das Team aus Warschau durch und zogen in das Finale ein.

Im Finale folgte die Neuauflage der ersten Runde: in gleicher Konstellation erneut gegen Köln/Bonn. Das Hochschulteam setzte sich durch und gewann den Wettbewerb.

Ein besonderer Dank gilt den Veranstaltern für die Organisation sowie allen teilnehmenden Teams für den bereichernden Austausch. Ebenso bedanken wir uns herzlich bei den Sponsoren Freshfields, Willkie Farr & Gallagher, Bird & Bird und CMS sowie bei Prof. Dr. Florian Faust und Alumni Sandro Birkenhof für die Unterstützung des Teams.

Text

Philip Neumann

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