Die Hochschule fördert daher Forschungsaufenthalte ihrer eigenen Wissenschaftler:innen im Ausland und lädt zugleich ausländische Gastwissenschaftler:innen auf den Hamburger Campus ein.
Wir haben mit Scholars aus dem In- und Ausland gesprochen, die an den internationalen Programmen der Hochschule teilgenommen haben und sie nach ihren Erfahrungen gefragt. Mindy Nunez Duffourc ist amtierende Assistenzprofessorin für Rechtswissenschaften an der School of Law der New York University (NYU), USA, und Postdoc-Forscherin an der Penn State Dickinson Law (PSU), USA.
Vom April bis Juli 2022 forschte sie an der Bucerius Law School als Visiting Scholar im Rahmen des Joachim Herz U.S. Exchange Program for Young Legal Scholars.
Warum wollten Sie an die Bucerius Law School, Frau Duffourc?
Die Bucerius Law School genießt den guten Ruf, internationale Rechtswissenschaftler*innen willkommen zu heißen. Tatsächlich war ein anderer Gastwissenschaftler und Kollege von mir aus Indien an der Bucerius Law School und empfahl mir, dort hinzugehen. Außerdem verfügt die Schule über ein Institut für Medizinrecht, und Prof. Prütting, der mich aufgenommen hat, ist ein Experte auf diesem Gebiet, das auch mein Forschungsgebiet ist.
Woran haben Sie an der Bucerius Law School geforscht?
Ich habe an einem Forschungsprojekt gearbeitet, das den rechtlichen Haftungsrahmen für medizinische KI-Technologien untersuchte.
Inwiefern profitiert Ihre Forschung von dem Auslandsaufenthalt?
Als rechtsvergleichende Wissenschaftlerin ist es immer von Vorteil, in einem akademischen Umfeld zu arbeiten, das sich von dem unterscheidet, in dem man ausgebildet wurde. Es ermöglicht einem, neue Perspektiven zu gewinnen, den Status quo zu hinterfragen und die kulturellen und sozialen Einflüsse auf das Recht besser zu verstehen. Da die Law School diese Art der internationalen Zusammenarbeit begrüßt und unterstützt, profitieren alle vom Austausch von Ideen.
Aus Forschungsheft 2022 | 2023
