Kompetenzpass verliehen

Finn-Ole Münchow (Jahrgang 2015) zählt zu den Studierenden, die kürzlich an der Bucerius Law School den Kompetenzpass in Interkulturalität verliehen bekommen haben. Neben der Teilnahme am Workshop für Interkulturelle Kompetenz hat er sich durch die Auseinandersetzung mit anderen Rechtsordnungen, den Erwerb von Fremdsprachenkenntnissen und sein Engagement im International Exchange Program 2019 qualifiziert. Hier ein kurzes Interview mit Finn-Ole Münchow.

Wann haben Sie das erste Mal vom Zertifikat in Interkulturalität erfahren?

Das war schon vor meinem Studium an der Bucerius Law School. Einer der ausschlaggebenden Gründe, mich hier zu bewerben, war die internationale Ausrichtung der Hochschule. Der Kompetenzpass ist neben dem Auslandstrimester und dem Fremdsprachenprogramm ein wichtiger Bestandteil davon. Da es mein Ziel ist, nach der Ausbildung beruflich im internationalen Umfeld Fuß zu fassen, haben der Erwerb von interkulturellen Kompetenzen und internationale Erfahrungen für mich einen sehr hohen Stellenwert.

Am Ende war es auch gar nicht so schwer die Anforderungen für den Kompetenzpass zu erfüllen. Man muss nur motiviert genug und gewillt sein, etwas Zeit zu investieren. Zudem macht es auch echt viel Spaß bspw. einen Moot Court zu absolvieren oder eine Veranstaltung für die internationalen Studierenden zu organisieren.

Was bedeutet interkulturelle Kompetenz konkret für Sie?

Für mich persönlich bedeutet interkulturelle Kompetenz zum einen, für kulturelle Unterschiede im Umgang mit anderen Menschen sensibilisiert zu sein. Es bedeutet zum anderen, solche Differenzen in konkreten Situationen rasch erkennen und damit angemessen umgehen zu können. Letztlich geht es darum, dass Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen zusammenkommen und erfolgreich zusammenarbeiten können.

Dank der Teilnahme am Workshop und meinen Erfahrungen im Ausland spüre ich generell eine höhere Sicherheit im Alltag. Auch hier in Deutschland gibt es viele Möglichkeiten, mit anderen Kulturen in Kontakt zu treten. Denn Deutschland ist bereits multikulturell und international und wird es immer mehr. Zu solchen Kontakten gehören für mich z.B. alltägliche Begegnungen, Gespräche mit anderen Menschen in ihrer Muttersprache oder auch der Besuch von Freund*Innen aus dem Ausland, die man während des Auslandstrimesters kennen gelernt hat. All das bereichert mein Leben ungemein und schenkt mir immer wieder einen kleinen Perspektivwechsel.

Wie erleben Sie die Internationalität/Interkulturalität auf dem Campus?

In meinem direkten Umfeld gibt es viel Kontakt zwischen deutschen und internationalen Studierenden. Durch die gemeinsamen (Abend-)Veranstaltungen des International Exchange Programs – von denen es immer mehr gibt! – Campusparties und die Quiddy Connection entstehen jedes Jahr neue internationale Freundschaften … und manchmal auch Partnerschaften. Mein Aufruf an Studierende: Engagiert Euch! Mitmachen lohnt sich! Nutzt die seltene Chance nicht verreisen zu müssen, sondern direkt zuhause internationale Freundschaften zu schließen und dabei interkulturelle Kompetenzen zu gewinnen und euer Netzwerk auszubauen.

Hamburg