Lotte Busch schließt Promotionsverfahren ab

Lotte Busch legt Arbeit über die Cy-près-Doktrin vor

Forschung |

Lotte Busch hat am 2. Dezember 2020 erfolgreich das Promotionsverfahren an der Bucerius Law School abgeschlossen. In ihrer von Professorin Dr. Birgit Weitemeyer betreuten Dissertation beschäftigt sie sich mit der Cy-près-Doktrin, die es charitable trusts und nonprofit corporations in den USA ermöglicht, ihren Zweck zu ändern. Die Doktrin vergleicht sie mit den Möglichkeiten nach deutschem Recht, den Zweck einer Stiftung zu ändern. Zweitgutachterin ist Professorin Dr. Dr. h.c. mult. Katharina Boele-Woelki.

In der mündlichen Promotionsprüfung hielt Busch einen Vortrag zum Thema „Die tatsächliche Verständigung im Steuerrecht“. Sie beschäftigte sich mit der Ansicht der Rechtsprechung und überprüfte, ob sich die Bindungswirkung und die Voraussetzungen der tatsächlichen Verständigung aus dem Grundsatz von Treu und Glauben herleiten lassen. Anschließend diskutierte sie mit den Mitgliedern des Prüfungsausschusses, Professor Dr. Mehrdad Payandeh (Vorsitzender), Professor Dr. Matthias Jacobs sowie Professorin Dr. Birgit Weitemeyer.

Lotte Busch studierte Rechtswissenschaften an der Bucerius Law School. Sie arbeitete von September 2017 bis März 2020 am Institut für Stiftungsrecht und das Recht der Non-Profit-Organisationen an der Bucerius Law School als wissenschaftliche Mitarbeiterin. Seit Oktober 2019 absolviert sie den juristischen Vorbereitungsdienst am Hanseatischen Oberlandesgericht.

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