Nachts allein in der Bucerius Law School

Das Bucerius Mentoring-Programm 2020 feiert seinen Abschluss

„Die Menschen wollen Koalabären und zwar, weil sie etwas Eukalyptus und flauschiges Fell streicheln lassen.“

Wenn solch improvisierte Weisheiten entstehen, sind Britta Daniel und Lotte Lottmann von der Partie. Im digitalen Raum spielten die beiden Improvisationsprofis von „Die Spieler“ Ende Januar zum Abschluss des Mentoring Programms 2020 mit den Tandems, dem ZSP und der Hochschulleitung energetisches Improvisationstheater.

Mentor*innen aus juristischer Praxis begleiten Studierende

Das Bucerius Mentoring-Programm ermöglicht den Studierenden, dank der Förderung durch die Siemens AG, eine persönliche Begleitung durch eine*n Mentor*in aus der juristischen Praxis. Während des Mentorings werden wegweisende Erfahrungen zur Studiengestaltung, zu Karrierewegen und Lebensplanung weitergegeben. Insbesondere in diesem Programm wurde von allen Beteiligten ein hohes Engagement gefordert. Während die Auftaktveranstaltung im Februar 2020 noch in Präsenz stattfinden konnte, brauchte es schnell ein großes virtuelles Engagement, um einen guten Kontakt und Erfahrungsaustausch weiterhin ermöglichen zu können.

Ein ereignisreicher Abend voller Impro-Übungen und Spaß

Mit „Auja-Mentalität“ führten Britta Daniel und Lotte Lottmann durch einen ereignisreichen Abend voller Übungen, die so viel Aufmerksamkeit und Spaß forderten, wie die meisten wahrscheinlich noch nie vor dem Computer erlebt haben. Vor dem heimischen Rechner saßen die Teilnehmer mit dem Getränk der Wahl, ohne recht zu wissen, was sie erwarten würde. Viele hatten zuvor noch keine Berührungspunkte mit Impro-Theater und Skepsis dazu lag im Raum, ob so etwas Interaktives überhaupt ohne realen Kontakt funktionieren könne. Spätestens nach der bunten Kennlernrunde waren diese Zweifel wie weggewischt und die Anspannung verschwunden.

Die Woche zuvor wurde allen Teilnehmer*innen ein Päckchen zugesandt, mit den kleinen Notwendigkeiten für die Veranstaltung, darunter ein Block knalliger Post-Its. Nachdem alle diese vor ihre Kamera geklebt hatten, entstand ein wunderbar buntes Bild und eine Quiz-Fragerunde zum persönlichen Kennenlernen begann. Probieren Sie dies doch in Ihrem nächsten Zoom-Meeting mal aus, Sie wecken garantiert alle Partizipanten auf.

Von heiterem Scheitern zum (virtuellen) Campus-Gruselfilm

Nach dynamischen Kommunikationsübungen und Assoziationsketten voller heiterem Scheitern, brach auch das letzte Eis und alle waren bereit und gespannt auf die anfänglich angekündigte Gruppen-Challenge. In Kleingruppen kreierten die Teams kurze Szenen, welche anschließend auf der digitalen Bühne aufgeführt wurden. Zu Hilfe genommen wurden Hüte, Post-Ist und FFP-2 Masken, sagt ja keiner, dass diese keine Weltraumhüte sein können. Daran, dass alle auf dem (virtuellen) Campus und eben nicht im All waren (zumindest in Gedanken), wurde man durch die gemeinsam gefundenen Titel der Szenen erinnert. So wurde der Gruselfilm prompt “Nachts an der Law School” genannt.  

Auch wenn der Abend aufgrund der momentanen Situation improvisiert und in den digitalen Raum verschoben wurde, konnte ein angemessener Abschluss für das Mentoring Programm 2020 ermöglicht werden.

Wir freuen uns über die vielen positiven Rückmeldungen zum Bucerius Mentoring-Programm und danken unseren Mentorinnen und Mentoren, ohne die ein solch bereicherndes Programm nicht möglich wäre.

Autor*in

Paula Bluck, Katharina Kroll

Hamburg