Das Fremde, Fremdsein, die Fremdheit

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Zu Gast im Debattenforum sind Michel Friedman und Sebastian Krumbiegel.
„Du bist mir fremd geworden. Ich bin mir fremd. Das ist mir fremd. Ich fühle mich fremd.“
Wir erfahren Fremdheit in Beziehungen, in der Liebe, in Institutionen, in sozialen Milieus, in anderen Ländern ebenso wie im eigenen. Sie reicht von intimen Verletzungen über Anpassungsschwierigkeiten bis hin zu gesamtgesellschaftlichen Fragen. Das Fremde kann als Bereicherung betrachtet werden. Häufiger jedoch wird es als Bedrohung empfunden, abgewertet und bekämpft.
Debatten über Leitkultur, Einwanderung, Doppelpass oder eine vermeintlich drohende „Überfremdung“ prägen den politischen Diskurs. Hinzu kommen Forderungen nach Homogenität oder Assimilation. Dabei wird das Fremde stets konstruiert, nicht zuletzt, um das Eigene zu identifizieren. Individuelle wie kollektive Identitäten scheinen ohne Abgrenzung zum Fremden kaum möglich zu sein.
Prof. Dr. Dr. Michel Friedman und Sebastian Krumbiegel sprechen über einen fundamentalen Aspekt menschlicher Existenz und unverzichtbaren Topos der Organisation des Sozialen. Der Fremde in mir bedroht mich und den Fremden in der Welt.
Musikalisch begleitet wird der Abend durch Lieder von Sebastian Krumbiegel, der Gründungsmitglied der Band „Die Prinzen“ ist und regelmäßig als Solokünstler auftritt.
Zu Gast im Debattenforum sind:
Prof. Dr. Dr. Michel Friedman, Jurist, Philosoph, Publizist, Autor und Moderator
Sebastian Krumbiegel, Musiker, Texter und Komponist, Gründungsmitglied “Die Prinzen”
Veranstaltung in Kooperation mit dem Dieter Pawlik Stiftungslehrstuhl Kritik des Rechts an der Bucerius Law School.
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