Herausforderung Russland - welche Antworten findet Europa?

Herausforderung Russland - welche Antworten findet Europa?

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19. November 2025
19:00 - 20:30 Uhr
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Helmut Schmidt Auditorium

Expert:innengespräch im Studium generale

Russlands Vernichtungskrieg gegen die Ukraine stellt Deutschland und seine europäischen Partner vor gravierende Herausforderungen. Desinformationskampagnen, Einflussnahmen in die Innenpolitik, hybride und direkte Angriffe sowie die wachsende Unsicherheit über die Politik der USA prägen inzwischen auch den europäischen Alltag.

Wie können europäische Regierungen und Gesellschaften wirksam auf diese veränderte geopolitische Lage reagieren? Welche Grundannahmen der bisherigen Russlandpolitik, vor allem der deutschen Politik gegenüber Präsident Putin, müssen revidiert werden? Und welche Zukunftsszenarien zeichnen sich derzeit ab?

Am 19. November diskutieren wir darüber mit ausgewiesenen Expert:innen. Alle vier sind erfahrene Journalist:innen und zugleich Autor:innen einschlägiger Sachbücher:

  • Gesine Dornblüth: Die promovierte Slavistin ist Sachbuch-Autorin und Hörfunkjournalistin. Von 2012 bis 2017 war sie Deutschlandfunk-Korrespondentin in Moskau. Seit Beginn der 1990er Jahre unternahm sie zahlreiche Recherchereisen nach Russland, später in den gesamten postsowjetischen Raum. Zusammen mit Thomas Franke veröffentlichte sie 2024: Putins Gift. Russlands Angriff auf Europas Freiheit. In ihrem aktuellen gemeinsamen Buch befassen sie sich mit der Einflussnahme Russlands in Georgien: Kampf um die Freiheit. Georgien und der lange Arm des Kreml.
  • Vladimir Esipov studierte Journalismus in St. Petersburg und absolvierte die Hamburger Journalistenschule. Er war Redakteur und Produzent im Moskauer ARD-Studio (TV) sowie Chefredakteur der russischen Lizenzausgabe des GEO-Magazins. Heute lebt er in Berlin und ist Redakteur bei der Deutschen Welle. Von ihm erschien zuletzt 2024 das Buch: Die russische Tragödie. Wie meine Heimat zum Feind der Freiheit wurde.
  • Katja Gloger: Die mehrfach ausgezeichnete Journalistin und Buchautorin arbeitet seit über 30 Jahren vor allem zu Russland und internationaler Sicherheitspolitik. Sie berichtete viele Jahre für den Stern aus Moskau und Washington.
  • Georg Mascolo gehört zu den führenden investigativen Journalisten in Deutschland. Er war Spiegel-Chefredakteur und leitete die Recherchekooperation von NDR, WDR und Süddeutscher Zeitung. Von Gloger und Mascolo erscheint im Oktober 2025: Das Versagen - Eine investigative Geschichte der deutschen Russlandpolitik.
     
  • Moderation: Julian Hans, Journalist und Autor, München

Die Veranstaltung findet statt in Kooperation mit der ZEIT STIFTUNG BUCERIUS und dem Akademischen Netzwerk Osteuropa, akno e.V.

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